Bewegende Herzenssache! Sterbenskranker Feyenoord-Rotterdam-Fan | letzter Wunsch

Rot-Weiß-Schwarz waren Rooie Marcks Farben.

Es war eine Herzenssache: Der sterbenskranke Rooie Marck hatte noch einen letzten Wunsch: Er wollte seine geliebte Mannschaft, den Erstliga-Club Feyenoord Rotterdam, ein letztes Mal live sehen. Und was dann kam, rührte jeden zu Tränen.

Der 54-jährige Rooie Marck hat sich – seit er denken kann – einem einzigen Verein verschrieben, dem Erstliga-Club Feyenoord Rotterdam. Kaum ein Training oder ein Spiel hatte er in den letzten Jahren ausgelassen und die Vereinsfarben Rot-Weiß-Schwarz voll gelebt. Selbstverständlich trieb es den Holländer alljährlich zum traditionellen Trainingsauftakt ins Stadion. Und auch in diesem Jahr kamen wieder tausende Fans, um ihre Mannschaft mit Bengalischen Feuer und Rauchbomben zu empfangen.

 

Einmal noch ins "De Kuip"

Diese Atmosphäre ist in europaweit einzigartig, ebenso wie der diesjährige Trainingsauftakt. Denn: Es stand nicht die Mannschaft im Mittelpunkt, sondern nun einer: Rooie Marck. Der Vollblut-Fan, der zu diesem Zeitpunkt nur noch wenige Tage zu leben hatte, hatte noch einen letzten großen Wunsch, seine Feyenoords noch einmal live im Stadion zu sehen. Dank seiner Familie und Freunden, konnte er sich den Auftakt auf einer Liege im Stadion angucken. Und als das die 6000 Fans das Stadion zur Mannschafts-Begrüßung in Bengalo-Rotes Licht tauchten, hielt es den Holländer nicht mehr in seinem Bett. Mit letzter Kraft kam er auf die Beine und applaudierte seiner geliebten Mannschaft zu.

Und als dann noch in seinem Block Q ein mega großes Transparent mit seinem Bild ausgerollt wird, und das ganze Stadion die Fußball-Hymne "You'll never walk alone" sang, konnte der sterbenskranke seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Von Emotionen überwältigt, machte sich Marck ein letztes Mal auf zu seinem geliebten Block Q. Angefeuert von den Fußballern und den vielen Menschen im Stadion bedankt er sich bei seinen Freunden und sang gemeinsam mit der Kurve – ein letztes Mal, denn drei Tage später starb Rooie Marck.

 

Die herzergreifenden Momente