Bayern-Stars werden schlechter bezahlt als die BVB-Spieler!

Karl-Heinz Dreesen ist beim FC Bayern Finanzvorstand und Mitglied im Vorstand.
Karl-Heinz Dreesen ist beim FC Bayern Finanzvorstand und Mitglied im Vorstand.

Es klingt verrückt. Aber der FC Bayern bezahlt seine Stars SCHLECHTER als der BVB! Wir rechnen es euch vor!

Bei der Jahreshauptversammlung hat der FC Bayern München neue Rekordzahlen vorgestellt. Der Umsatz ist auf knapp 530 Millionen Euro gestiegen. Wie viel Geld genau für den Profikader aufgewendet wird, sagt der deutsche Rekordmeister nicht. Nur so viel: 215 Millionen Euro wurden an die über 500 Mitarbeiter ausgezahlt.

Im Geschäftsjahr 2012/13 wurden rund 150 Millionen Euro in den Profikader investiert. Inzwischen soll der Betrag bei rund 180 Millionen Euro liegen. „Wir müssen unsere steigenden Einnahmen in allererster Linie in die Qualität des Kaders investieren", macht  Bayerns Finanzboss Jan-Christian Dreesen klar.

Gehälter von Xabi Alonso, Robert Lewandowski, die Vertragsverlängerungen von Jerome Boateng, Philipp Lahm, Manuel Neuer, David Alaba und Thomas Müller – für all das wurde sicher viel Geld investiert.

Dennoch sind die Gehaltskosten der Bayern im Vergleich zum Umsatz gering! Laut Dreesen werden 40,7 Prozent des Umsatzes für die Personalkosten genommen. Vor zehn Jahren seien das noch fast 60 Prozent gewesen!

Zum Vergleich: Bei Spitzenteams wie Manchester City, Juventus Turin, FC Chelsea oder Paris St. Germain werden bis zu 90 Prozent des Umsatzes in die Personalkosten investiert!

Bei Borussia Dortmund ist man auch sehr gesund aufgestellt, wenn es auch durch die Erfolge der vergangenen Jahre immer teurer wird. Der Umsatz steht bei 260,7 Millionen Euro. Die Personalkosten belaufen 107,8  Millionen Euro. Damit ist das Verhältnis bei 41,4 Prozent. Nicht viel, aber immerhin etwas höher als beim FC Bayern.