Barca vs. Real: das ewige Duell!

Leo Messi und Cristiano Ronaldo

Am Samstag startet die spanische Primera Division in die neue Saison und wie schon so oft davor kommen für den Meistertitel wieder nur zwei Klubs in Frage: Real Madrid und der FC Barcelona. Seit 2004 hat kein anderer Verein mehr die spanische Meisterschaft gewonnen. Und die Lücke klafft nach den Mega-Transfers des Sommers nur noch weiter auseinander.

Real Madrid ist mit bisher 32 Titeln spanischer Rekordmeister, Barca hat die Meisterschaft 22 Mal gewonnen. Weit abgeschlagen dahinter liegen Atlético Madrid (9 Titel), Athletic Bilbao (8 Titel), der FC Valencia mit 6 Titeln, Real Sociedad San Sebastián mit 2 Titeln sowie Deportivo La Coruña, Betis Sevilla und der FC Sevilla mit jeweils einer gewonnenen Meisterschaft.

Und: Das wird auch in der kommenden Saison so bleiben!

Barca und Real kassieren jede Saison unglaublich viel Kohle durch die Einnahmen in der Champions League – und jeweils bis zu 140 Millionen durch TV-Rechte. Zum Vergleich: Atletico Madrid bekommt „nur“ etwa 40 Millionen Euro durch die Fernseheinnahmen.

Viel Geld, dass die Vereine in neue Spieler investieren können! Der Marktwert des aktuellen Barca-Kaders liegt bei ca. 587,3 Millionen Euro, Real Madrid hat Spieler im Wert von 565 Millionen Euro! Atletico Madrid folgt mit 220 Millionen Euro. Während sich Barca einen Spieler wie Neymar leisten kann und Real Rekordsummen für Gareth Bale bietet, müssen die übrigen Klubs sich mit weniger teuren und bekannten Spielern zufrieden geben – oder ihre Stars sogar verkaufen.

 

Die Top-Transfers in der spanischen Liga

Der bisher teuerste Transfer der Saison ging beim FC Barcelona über die Bühne. Der amtierende Meister konnte für wahnsinnige 57 Millionen Euro Dribbelkünstler Neymar verpflichten. Doch dieser Hammer könnte noch getoppt werden: Schon länger kursieren Gerüchte, dass sich Real Madrid bald mit Gareth Bale einig ist, der für bis zu 120 Millionen Euro wechseln könnte – abgefahren. Damit der wäre er der teuerste Transfer in der Fußballgeschichte. Diesen Rekord hält momentan noch Cristiano Ronaldo, bezahlt von – natürlich – Real Madrid.

Von solchen Rekordeinkäufen können die anderen spanischen Erstligisten nur träumen. Atletico Madrid musste Starspieler Falcao für 60 Millionen Euro zum AS Monaco ziehen lassen, San Sebastian und der FC Malaga mussten die Nachwuchstalente Asier Illarramendi und Isco an – wie sollte es auch anders sein – Real Madrid verkaufen.

Negredo und Jesus Navas verließen den FC Sevilla Richtung englische Premier League, genau wie Soldado, den der FC Valencia an Tottenham Hotspur abtreten musste.

Immerhin: Atletico Madrid machte mit David Villa ein echtes Schnäppchen – auch wenn der Spieler mit 31 nicht mehr der jüngste ist. Für 2,1 Millionen Euro konnte sich der Klub den Spieler vom FC Barcelona sichern.

 

Barca vs. Real

Beide Klubs haben einen neuen Trainer. In Barcelona übernimmt der in Europa noch weitgehend unbekannte Argentinier Gerardo Martino den Trainerposten. Carlo Ancelotti wird der neue Coach bei Real Madrid und löst damit nach drei Jahren Jose Mourinho ab.

Bei Barca wird sich in der Aufstellung nicht viel verändern, der neue Trainer wird am Erfolgssystem des Klubs alles beim alten lassen, nur Neymar wird frischen Wind in die Offensive bringen. Der neue Linksaußen könnte mit Leo Messi das neue Traumduo in der spanischen Liga werden! Eigentlich wäre noch Bedarf in der Abwehr, doch die Bemühungen David Luiz vom FC Chelsea zu verpflichten, sind bisher gescheitert. Der Brasilianer würde allerdings perfekt in das offensive System von Barca passen.

Carlo Ancelotti könnte jedoch bei Real Madrid umbauen! Es gilt als sicher, dass der von Jose Mourinho degradierte Iker Casillas wieder die Nummer 1 im Tor wird. Wie die spanische „Marca“ berichtet, muss Sami Khedira um seinen Stammplatz fürchten. Neuzugang Casemiro und Luka Modric könnten im zentralen Mittelfeld spielen, Xabi Alonso wird verletzungsbedingt erst mal keine Rolle spielen. Mesut Özil wird vorraussichtlich ins rechte Mittelfeld rücken. Der junge Isco wird die linke Seite übernehmen.

Wenn man der spanischen Zeitung glauben kann, wird Tormaschine Cristiano Ronaldo eine ganz neue Rolle übernehmen. Statt Linksaußen wird der Portugiese vielleicht in der Offensive hinter Sturmspitze Karim Benzema agieren.

Allerdings ist das nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Real Madrid in der kommenden Saison spielen könnte. CR7 könnte wie bisher links spielen, Mesut Özil zentral und Isco könnte auch im rechten Mittelfeld auflaufen.

 

So könnte die Stammelf bei Barca und Real aussehen

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