Bale wird teurer als Neymar Real Madrid

Gareth Bale wird offenbar richtig teuer, sollte Real Madrid ihn diese Saison verpflichten.

Seit Neymars Wechsel zu Barca klar ist, konzentriert sich Real Madrid darauf, Gareth Bale von Tottenham Hotspur zu holen. Der Berater von Bale sagt nun, dass sein Spieler teurer wird als Barcas Top-Einkauf. Und dass es nicht in Bales Hand liegt, ob er geht.

Real Madrid will Gareth Bale unbedingt verpflichten. Besonders nachdem Barcelonas 85-Millionen-Deal mit Neymar fix ist sind die "Königlichen" extrem heiß darauf, einen Top-Neuzugang zu präsentieren. Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass Real den linken Flügelflitzer unter Vertrag nehmen will und deswegen bereits alle Möglichkeiten auslotet um den Waliser nach Spanien zu holen. Scheinbar wurde bereits ein 130-Millionen-Paket geschnürt um Bale zu kaufen. Darin sind neben einem stattlichen Gehalt auch 70 Millionen Euro Ablösesumme enthalten – offenbar reicht das aber nicht. Der Berater von Gareth Bale, Jonathan Barnett sagt in einem Gespräch mit "MarcaTV": "Gareth Bale wird sehr viel teurer als Neymar. Gareth ist ein wesentlich besserer Spieler als er und hat das in einer der besten Ligen der Welt unter Beweis gestellt." Damit spielt er auf einen Kritikpunkt an, der dem Brasilianer immer wieder entgegengebracht wird. Denn die brasilianische Liga gilt insbesondere in Bezug auf Verteidiger als eher schwach.

Zu den Möglichkeiten eines Wechsels nach Madrid sagt Barnett: "Wenn der Real-Präsident Bale verpflichten will, fühlen wir uns sehr geehrt und werden uns gerne anhören, was er zu sagen hat. Aber der Transfer liegt nicht in unserer Hand. Gareth hat noch drei Jahre Vertrag bei Tottenham, deswegen können wir gar nicht anfangen zu verhandeln. Selbst wenn wir das tun wollten, haben wir rechtlich gar keine Möglichkeiten dazu." Gareth Bale ist derweil übrigens bereits in den Urlaub geflogen. Im Gegensatz zu Luka Modric, der seinen Wechsel zu Real letztes Jahr forcierte, will der 23-Jährige keinen Druck auf Tottenham ausüben. Eine Ansage an seinen Klub, dass er unbedingt gehen will, könnte den Preis drücken. So haben die Spurs jedoch alle Trümpfe in der Hand. In spanischen Medien wird berichtet, dass Tottenham eine Ablöse von 90 Millionen Euro fordert und nicht bereit ist viel darüber zu verhandeln. Reals Problem an der Sache ist, dass Tottenham sehr genau verfolgt, an welchen Spielern die "Königlichen" Interesse zeigen. Da durchsickerte, dass sie bereit waren für Neymar um die 140 Millionen Euro auszugeben und zudem um Isco (ca. 30 Millionen Euro) und den Angreifer Luis Suarez (ca. 35 Millionen Euro) buhlen, ist man bei Tottenham davon überzeugt, dass genug Geld für Gareth Bale da ist.

Um dem 21-Tore-Mann klar zu machen, dass man ihn nicht kampflos ziehen lassen will, sollen die "Spurs" außerdem eine Vertragsverlängerung vorbereiten. Da Bale nicht die Chance hat, sich in der Champions League zu präsentieren – Tottenham verpasste als fünfter den Quali-Platz – soll sein Gehalt von 5,5 Millionen Euro auf 7,5 Millionen angehoben werden. Als kleine Entschädigung sozusagen. Ob der Waliser das Angebot annimmt, oder doch Druck macht um nach Madrid zu wechseln, bleibt mindestens bis zu seiner Rückkehr aus den Ferien offen. Ärgerlich für Real-Boss Florentino Perez. Denn am 16. Juni stehen Präsidenten-Wahlen bei Real an und er würde gerne vorher noch einen Hochkaräter präsentieren um seine Wiederwahl zu sichern. Neymar bekommt er nicht, Falcao wechselt aller Voraussicht nach zum AS Monaco und jetzt wird auch noch Bales Verpflichtung unwahrscheinlich.

Wie seht ihr das? Sollte Bale auf einen Wechsel zu Real drängen? Oder eher noch bei Tottenham bleiben?