Augsburg schlägt RB Leipzig

Gelungene Premiere im DFB-Pokal: Halil Altintop traf zum 2:0 für Augsburg gegen RB Leipzig.

Der FC Augsburg hat die zweite Runde des DFB-Pokal souverän erreicht. Der Bundesligist setzte sich mit 2:0 gegen den Drittliga-Neuling RB Leipzig durch. Für die erste kleine Überraschung sorgte der VfL Osnabrück, der den FC Erzgebirge Aue rauswarf. Außerdem siegte 1860 München im Elfmeterschießen gegen den 1. FC Heidenheim.

Gelungener Saison-Auftakt für den FCA: Gegen die ambitionierte Truppe aus Leipzig ließ der Bundesligist nichts anbrennen und erreichte durch ein 2:0 die zweite Pokal-Runde. Für die Augsburger, die zu keinem Zeitpunkt wirklich in Gefahr kamen, trafen Callsen-Bracker per Kopf (5. Minute) und der neue Stürmer-Star Halil Altintop (69. Minute). Neben Altintop stand mit Raphael Holzhauser auch der zweite offensive Top-Neuzugang in der Startelf von Coach Markus Weinzierl.

RB Leipzig, frisch in die 3. Liga aufgestiegen, zeigte eine mutige und kämpferische Vorstellung, konnte jedoch dem zwei Klassen höher spielenden Team aus Augsburg nichts anhaben. In einer intensiven Partie mit vielen packenden Zweikämpfen war der Klassenunterschied letztlich deutlich und der Sieg für den FCA verdient.

Kein Klassenunterschied wurde in der Partie zwischen Osnabrück und Erzgebirge Aue deutlich – zwischen beiden Teams liegt aber auch nur eine Liga und nicht zwei. Dank einer starken Vorstellung setzte sich der Drittligist VfL Osnabrück, der in der Zweitliga-Relegation an Dynamo Dresden gescheitert war, gegen den Zweitligisten aus dem Erzgebirge durch.

Das Team des neuen Coachs Falko Götz musste mit dem Pokal-Aus nach dem furiosen Start mit zwei Siegen in der Liga den ersten Dämpfer der Saison hinnehmen. Überraschend deutlich stand am Ende der Partie ein 3:0 für Osnabrück auf der Anzeigetafel des heimischen Stadions. Nagy (5./67. Minute) und Grimaldi (21. Minute) trafen für Osnabrück und machten damit die erste Pokal-Überraschung klar.

Im zweiten Duell zwischen zweiter und dritter Liga ging es deutlich enger zu. 1860 München musste gegen starke Heidenheimer bis ins Elfmeterschießen, setzte sich dort aber dank Torwart-Oldie Gabor Kiraly durch. Der Ungar parierte zwei Elfer der Heidenheimer und war der Held des Abend. Zuvor hatte Moritz Stoppelkamp die Löwen in Führung gebracht (50. Minute).

Als die Löwen in der Nachspielzeit schon wie der sichere Sieger aussahen, ließ Heidenheims Tim Göhlert die Münchner Träume platzen, als er kurz vor Schluss den Ausgleich erzielte und sein Team in die Verlängerung rettete (91. Minute). Nachdem die Verlängerung torlos geblieben war, entschied 1860 die Partie im Elfmeterschießen, in dem die Heidenheimer Niederlechner und Heise an Kiraly scheiterten, für sich.

Erste kleine Überraschung im DFB-Pokal. Eure Tipps sind gefragt! In welcher Partie vermutet die nächste Überraschung? Welcher Favorit wird heute scheitern?