Arjen Robben ist frustriert

Arjen Robben hat schon längst keinen Bock mehr ständig auf der Ersatzbank zu sitzen.

Arjen Robben zeigt sich trotz seiner Hütte in Wolfsburg beim 2:0-Sieg der Bayern nach dem Spiel frustriert. Der holländische Rechtsaußen hat schon längst keinen Bock mehr, immer auf der Ersatzbank zu sitzen.

Arjen Robben knipste beim VfL Wolfsburg zwar in der Nachspielzeit sein erstes Saisontor, zeigte sich nach dem Spiel aber trotz Bayern-Sieg geknickt. "Ich bin nicht froh", sagte der 29-jähige Holländer nach dem Abpfiff. Den Rechtsaußen wurmt es, dass er nach seinen vielen Verletzungspausen beim deutschen Rekordmeister nur noch eine Reservisten-Rolle spielt. In der laufenden Saison stand Robben bisher nur neun mal auf Bundesliga-Rasen – und vier Mal davon wurde er eingewechselt. Auch in Wolfsburg kam er in der 78. Minute für Franck Ribery.

Arjen Robben setzt jetzt auf das Champions-League-Achtelfinale: "Ich hoffe, dass ich am Dienstag gegen Arsenal spiele. Aber ich habe schon mehr Hoffnung gehabt. Das sind solche Super-Spiele. Und ich sehe keinen Grund, warum ich darin nicht spielen sollte" Wenn Bayern-Coach Jupp Heynckes doch einen Grund sieht, wie zum Beispiel einen stark agierenden Thomas Müller, und Robben tatsächlich wieder auf der Ersatzbank frieren muss, dürfe er zumindest eine Woche drauf im DFB-Pokal zum Einsatz kommen. Denn: Im Viertelfinale gegen Borussia Dortmund muss Franck Ribery eine Rotsperre absitzen – ein Konkurrent weniger für den Holländer...