Amateur-Spieler wird für 50 Jahre gesperrt!

Amateur-Spieler wird für 50 Jahre gesperrt!
Amateur-Spieler wird für 50 Jahre gesperrt!

Ein Amateur-Spieler aus der Schweiz ist jetzt für 50 Jahre gesperrt worden! Dabei handelt es sich um Ricardo Ferreira, der einem Schiedsrichter aus kurzer Distanz den Ball mit Absicht ins Gesicht geschossen hat.

Ricardo Ferreira spielt in der vierten Liga in der Schweiz. Sein Team ist der Portugal Futebol Clube. Bei der 0:1-Niederlage gegen den SC Worb sind dem 28-Jährigen alle Sicherungen durchgebrannt. Denn aus kurzer Distanz schieß er dem Schiedsrichter den Ball mit voller Wucht ins Gesicht!

Der Schiedsrichter zückt sofort die Rote Karte und schleppt benommen sich in die Kabine. Doch damit war der Ausraster von Ricardo Ferreira noch nicht vorbei. Auf den Weg in die Kabine bespritzt er den Unparteiischen mit Wasser und beleidigt ihn zudem aufs Übelste.

Nun hat der Schweizer Fußball-Verband reagiert und den Amateur-Spieler für 50 Jahre gesperrt. Dabei wurde auch das lange Strafregister von Ricardo Ferreira berücksichtigt. Verbandsjurist Robert Breiter gegenüber „Blick“: „2009 schlug er einem Schiedsrichter die Pfeife aus dem Mund. Das gab 12 Monate Sperre. Zusätzlich hat er im Laufe der Jahre wegen diverser Tätlichkeiten an Gegenspielern und Beleidigungen gegenüber Schiedsrichtern 45 Strafsonntage bekommen. Einen solchen Spieler wollen wir nicht auf den Plätzen haben.“

Kurios: Eigentlich sollte die Sperre gegen Ricardo Ferreira auf unbestimmte Zeit ausgesprochen werden. Das „Strafprogramm“ beim Verband braucht aber ein Ablaufdatum. Daher wurde die Sperre nun auf 50 Jahre gesetzt – also bis 2064!

Ricardo Ferreira zu seiner Tat und der Sperre gegenüber „Blick“: „Das mit dem Ball war gar keine Absicht. Das Wasseranspritzen und die Beleidigungen tun mir leid. Bei den Schiris und dem Verband bin ich halt bekannt. Ich musste mit einem oder zwei Jahren Sperre rechnen. Aber 50 Jahre? Fußball ist doch mein Leben.“

In frühestens drei Jahren kann der Amateur-Spieler ein Begnadigungsgesuch stellen. Bis dahin will er aber weiter trainieren. Bei den Spielen darf er jedoch die nächsten 50 Jahre nur zugucken. Aber vielleicht wird’s ja noch was mit dem Comeback mit 78 Jahren…

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