Adler für Nationalelf im Tor!

Adler im Training der Nationalelf.

Eine hammermäßige Saison hat HSV-Keeper René Adler bislang abgeliefert. Der Torwart vom Hamburger SV hat so einige Bälle vor dem Netz weggefischt. So viele krasse Paraden sollen jetzt belohnt werden. Adler wird für Manuel Neuer das deutsche Tor gegen Frankreich hüten und ist damit heute unser Star des Tages.

Unser Star des Tages [search:adler]René Adler[/search] kann gegen Frankreich unter Beweis stellen, was er wirklich drauf hat. Der geniale Torwart darf im Testspiel erstmals wieder nach seiner Verletzungsmisere im Trikot der Nationalelf den Kasten sauber halten. Adler war 2010 als Stammtorhüter für die Weltmeisterschaft in Südafrika vorgesehen. Aufgrund einer Rippenverletzung musste der 28-Jährige für die Weltmeisterschaft absagen und der heutigen Nummer 1, Manuel Neuer, den Vorzug lassen. Der Bayern-Keeper konnte sich seither im deutschen Tor behaupten – die neue Konkurrenz schmeckt Neuer gar nicht!!! Gerne würde der Torwart selber in Paris zwischen den Pfosten stehen.

Vor dem Test gegen den deutschen Angstgegner gibt Bundestrainer Jogi Löw ganz bewusst Zündstoff in den Konkurrenzkampf und verweist auf die WM 2014 in Brasilien. "Einige Spieler machen sich Hoffnungen auf einen Platz in der Startformation. Wir werden den Konkurrenzkampf weiter forcieren und fordern. Und wir brauchen mehr als elf Spieler, wenn wir uns in der Weltspitze etablieren wollen. Bei einem Turnier muss jede Position doppelt besetzt sein."

 

Starke Paraden für den HSV

Adler für den HSV im Tor!
Adler für den HSV im Tor!

[search:hsv]René Adler[/search] hat zuletzt eindrucksvoll bewiesen, dass er zu Recht als einer der besten deutschen Keeper gilt. Durch seine brillante und konsequent gute Arbeit steht er beim Hamburger SV in einem guten Licht. Adlers Erfolg hat nichts mit Zufall und Glück zu tun, sondern mit harter und sorgfältiger Arbeit und einem festen Willen. Für René Adler ist Fußball nicht nur ein Job sondern Leidenschaft und mit dieser steckt er seine Mitspieler an, motiviert sie und gibt ihnen Sicherheit, indem er lautstark dirigiert.

Außerhalb des Spielfeldes ist er eher der Zurückhaltende, dem auch die ihm gewidmeten Lobreden bei der 125. Geburtstagsfeier des HSV sichtlich unangenehm waren. Olli Dittrich fand als "Dittsche" die perfekte Überschrift für Adlers Leistungen: "Er ist ein reiner Titan – er ist der neue Torwart-Titan."

 

René Adler – Steckbrief

Geburtsdatum: 15.01.1985

Geburtsort: Leipzig

Größe: 1,90 m

Nationalität: deutsch

Position: Torwart

Fuß: rechts

Marktwert: ca. 6.000.000 €

 

René Adler – Karriere

Beim VfB Leipzig, seinem Heimatverein, begann René Adler mit dem Fußball. Im Jahr 2000, mit nur 15 Jahren wechselte er in die Jugend von Bayer 04 Leverkusen. Bereits zwei Jahre später spielte er für deren Regionalligamannschaft. Während seiner Zeit bei Bayer Leverkusen wohnte er für vier Jahre beim Torwarttrainer Rüdiger Vollborn und dessen Familie.

Zur Saison 2003/04 stieg Adler in den Bundesligakader auf, spielte aber in den ersten drei Jahren nur in der zweiten Mannschaft. Anfang Mai 2006 zog er sich im Training einen Haarriss in der Rippe zu. Bei einer Operation wurde die Rippe durch eine Titanplatte verstärkt. Fast ein Jahr fiel der Torwart daraufhin aus. Kurz nach seiner Genesung gab Adler sein Bundesliga-Debüt und stand im Februar 2007 gegen den FC Schalke 04 in der Startelf. Nach einer Super-Leistung verdrängte er Hans-Jörg Butt für den Rest der Saison als Stammtorhüter bei Bayer. Am 8. März 2007 gab Adler auch sein internationales Debüt für den Verein in der UEFA-Cup-Partie beim RC Lens.

Ab diesem Zeitpunkt war Adler die unumstrittene Nummer 1 der Leverkusener. Mit ihnen stand er 2009 im DFB-Pokalfinale und wurde drei Jahre später Vizemeister. Als er sich nach der Saison 2010/11 einer Knieoperation unterzog, verlor er während der achtmonatigen Genesungsphase seinen Stammplatz an Bernd Leno und sein zum Saisonende auslaufender Vertrag bei Bayer wurde nicht verlängert.

Ablösefrei wechselte René Adler zur Saison 2012/13 zum Hamburger SV und unterschrieb einen Fünf-Jahres-Vertrag. Derzeit zeigt er, dass das in ihn gesetzte Vertrauen voll gerechtfertigt war.