110 Millionen für die Bayern -Allianz steigt ein

Der Einstieg der Allianz bringt dem FC Bayern 110 Mio. Euro.

Frische Kohle für den FC Bayern: Der Versicherungskonzern Allianz wird Anteilseigner beim Rekordmeister. Dieser Deal spült den Bayern 110 Millionen Euro in die Kasse!

"Für den FC Bayern ist dies heute ein großer Tag", erklärt Präsident Uli Hoeneß am Dienstagabend. Die Allianz wird nach Adidas (stieg 2001 ein) und Audi (2009) der dritte Anteilseigner beim FC Bayern. Für 110 Millionen Euro erwarb der Versicherungskonzern 8,33 Prozent der Aktien - es ist der fetteste Deal in der Geschichte der Bundesliga. Hauptanteilseigner mit 75 Prozent bleibt der FC Bayern München e.V.

"Steine statt Beine"

Das neue Geld soll aber nicht für neue Spieler ausgegeben werden! Karl-Heinz Rummenigge erklärt: "Wenn wir so etwas machen, wird das in die Infrastruktur investiert, in Steine, nicht in Beine." Zum einen soll die Kohle in den Neubau des Jugend- und Nachwuchsbereichs und zum anderen in die Arena fließen. "Das Stadion wäre damit schuldenfrei", gibt der FC Bayern bekannt.

Die Konkurrenz

Die Bayern spielen finanziell in einer eigenen Liga - sind sie überhaupt noch zu stoppen? BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sagt: "Diese Entwicklung war abzusehen, es gab ja wohl schon länger Verhandlungen über den Allianz-Einstieg. Ich kann die Bayern zu diesem Geschäft nur beglückwünschen – das ist Marktwirtschaft. Die Kluft zum Rest der Liga wird dadurch aber natürlich noch ein Stück größer…" Zum Glück zählen auf dem Platz noch "Beine statt Steine"...