Schalke: Albert Streit muss seinen Hut nehmen

Schalke: Albert Streit muss seinen Hut nehmen
Schalke: Albert Streit muss seinen Hut nehmen

Trainer Felix Magath entledigt sich seines erfolglosen Mittelfeldspielers.

Mit sofortiger Wirkung ist Albert Streit kein Spieler mehr beim Schalke 04. Trainer Felix Magath hat die Faxen dicke und griff hart durch. Die Aufräumarbeiten im Kader haben nun endgültig begonnen und als nächstes wurde Leistungsverweigerer Streit gefeuert.

Kein Wunder, der 29-Jährige, der schon unter Vorgänger-Trainer Fred Rutten zu den Amateuren strafversetzt wurde, hatte keine Anstalten gemacht, nach seinem Gastauftritt in Hamburg, sich durch Einsatzbereitschaft und Willen, wieder in die Profi-Startelf zu spielen. Im Training auffällig: Seine eher lachse Haltung und Leistungsauffassung.

Der Lustlos-Kicker war im Januar 2008 für 2,5 Millionen Euro von Frankfurt in den Ruhrpott gekommen und hatte seitdem gerade mal 14 Spiele für die Schalker bestritten. Streit wurde daraufhin an den HSV ausgeliehen, die den Mittelfeldspieler (sechs Einsätze) nach Ende der Saison wieder ziehen ließen. Auch die Hamburger konnten mit ihm nichts anfangen.

Felix Magath hat jetzt die Konsequenzen gezogen, Streit braucht sich nicht mehr beim Training blicken zu lassen, er ist suspendiert. Bei einem Jahresgehalt von unglaublichen 2 Millionen Euro braucht sich der Deutsch-Rumäne allerdings keine Sorgen um die Zukunft zu machen, sein Vertrag läuft noch bis 2012.

Schon im Januar hatte er gesagt, dass er diesen notfalls absitzen würde: ?Ich habe hier den besten Vertrag meines Lebens unterschrieben und bekomme noch drei Jahre gutes Geld ? Dass Albert Streit jemals wieder in einem Bundeligaverein kicken wird, kann er sich ziemlich sicher abschminken ...