Säckeweise Spaß mit ?Little Big Planet? auf PSP

Säckeweise Spaß mit ?Little Big Planet? auf PSP
Säckeweise Spaß mit ?Little Big Planet? auf PSP

Der Kreativ-Wahnsinn mit Knuddel-Alarm nimmt wieder seinen Lauf: nach einem Jahr stürmen die Sackboys von der Playstation 3 auf die PSP. Kann sich der mobile Ableger im Vergleich zur großen Version behaupten? Der Test von PS3M gibt die Antwort.

Okay, ganz ohne Abstriche kommt die Adaption der nahezu perfekten Mischung aus Puzzle und Geschicklichkeit nicht aus. Tatsächlich fallen nur wenig gravierende Unterscheide auf: Das 2D-Hüpfspiel wechselt nur noch zwischen zwei hintereinander gestaffelte Ebenen im Raum hin und her, nicht mehr zwischen drei. Außerdem erstrahlen sämtliche Gebiete in neuem Design. So finden sich auf dem Auswahl-Planeten knapp 40 Abschnitte ? geteilt in sieben Sackboy-Kontinente wie Australien, Orient und viele mehr.

Die Handhabung zeigt sich allerdings angepasst: Der putzige Sackboy, die Spielfigur, besitzt nur noch einen Bruchteil seines Mimik-Repertoires, das über das D-Pad zur Schau gestellt werden kann. Die kleine Sackleinen-Puppe steuert sich hauptsächlich mit dem Analog-Stick und der Kreuz-Taste. So hüpft das kleine Stoff-Männchen dann doch ziemlich akkurat durch die mit Fallen gespickten Ebenen. Stacheln, Feuer, Bomben, Giftgas und Magie schicken das plüschige Sackgesicht schon nach einmaliger Berührung in das Jutesack-Nirvana. Doch dank ausreichender Rücksetzpunkte kommt nie wirklich Frust auf ? auch wenn einige der Hüpf-Passagen viele Nerven abverlangen. Neben Trampolin-Konstruktionen und Jetpacks wird der Sackboy vornehmlich an Schwämmen und Stoffrädern, an denen er sich per R-Taste festhalten kann, in obere Levelabschnitte bugsiert. Wieder ist das Sammeln von Gegenständen und Stickern, die in Luftblasen überall auf dem Planeten versteckt sind, ganz klares Leitmotiv der Reise. Denn die können im Level-Editor für ganz eigene Kreationen genutzt werden: Selbst die Hintergrundmusik lässt sich nach Belieben abmischen. Wer genügend Zeit mitbringt, konstruiert ferner Vehikel aller Art ? der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Die Eigenbau-Level können ? eine Wlan-Verbindung vorausgesetzt ? über den Community-Planeten veröffentlicht und mit Mitspielern getauscht werden. Ganz ohne zusätzliche Nebenkosten, was fast endlosen Spielspaß garantiert. Auf der Playstation 3 ist der Bestand an handgefertigten Levels auf über eine Million angewachsen. Auch wieder mit dabei: Arne Elsholtz führt mit süffisanter Märchenonkel-Stimme durch's doch etwas komplexere Geschehen. Auch die Grafik ist sehr hübsch anzusehen, mit charmanter Animation und liebevollen Details. Natürlich ist das alles nicht ganz so fein gezeichnet wie auf Playstation 3, aber das wäre auch etwas viel verlangt von der kleinen PSP. Verzeihen muss man höchstens gelegentliche Ruckeleien, vor allem in selbsterstellten Levels. Dennoch, unterm Strich begeistert das Konzept wie eh und je. Das Ganze spornt zu kreativen Meisterleistungen an und motiviert, nicht zuletzt durch die Online-Ranglisten. Dass der Koop-Modus und die Party-Wettkämpfe für bis mehrere Mitspieler total fehlen, ist natürlich mehr als schade. Und erklärt nicht zuletzt die Abwertung im Vergleich zum Original.

In Kooperation mit PS3M, dem unabhängigen Fachmagazin für Playstation 3 und PSP. www.ps3m.de

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