Ruby Karp: "Ich bin 15 und fühle mich furchtbar wegen Snapchat!"

Ruby Karp fühlt sich von Snapchat unter Druck gesetzt
Ruby fühlt sich unter Druck gesetzt!

Hast Du auch manchmal das Gefühl, dass Snapchat nicht gut für Dich ist? Dass Dich vor allem die Snapchat-Storys einfach total unter Druck setzen? Dann geht es Dir wie Ruby Karp

Die 15-Jährige ist eine junge Journalistin und schreibt unter anderem für "Mashable.com". In ihrem neusten Artikel geht es um Snapchat und darum, wie belastend die Social Media Plattform für sie und viele andere junge Menschen ist. 

 

Snapchat sorgt dafür, dass sich andere schlecht fühlen

"Snapchat kann dafür sorgen, dass Menschen sich schlecht fühlen. Snapchat ist der Hauptgrund, dass mein Gefühl, ich könnte etwas verpassen, steigt", schreibt sie bei "Mashable".

Schlimm sind für sie vor allem die Situationen, in denen sie Samstagabend zu Hause sitzt und alle Snapchat-Storys checkt. Wenn viele Freunde von ihr zusammen auf einer Party sind, zu der sie nicht eingeladen wurde, bricht ihr das förmlich das Herz. Durch den Druck, den Snapchat verursacht, ist es natürlich auch nur schwer möglich, die Geschichten nicht zu checken. 

Am Ende überwiegt wahrscheinlich auch die Neugierde. "Ich habe immer das Gefühl, ich muss wissen und nachschauen, was alle machen", erklärt sie weiter. Warum sie sich vor allem durch Snapchat und nicht etwa durch Instagram oder Facebook so gestresst fühlt, erklärt sie auf "Mashable" auch genau. 

 

Niemand will ein Loser sein!

Meistens ist es so (und da hat sie völlig recht), dass man für Instagram meist ein Foto macht, dass man oftmals etwas später teilt. Bei Snapchat posten die meisten ihre Story sofort - macht ja auch einfach Sinn. "Teenager haben die Angst, dass andere Leute etwas viel cooleres machen könnten, als man selbst. Viele glauben, dass sie es dann zumindest so aussehen lassen müssten, als würden sie etwas noch Cooleres tun. Wir wollen nicht wie Loser rüberkommen. Wir müssen den anderen beweisen, dass wir ein aktives soziales Leben haben."

Und weiter: "Alles was wir tun, ist, Fotos zu machen, damit sich andere Teenager schlecht fühlen." 

Für Ruby ist Snapchat eine große Belastung, die allerdings fest zu ihrem Alltag gehört. Egal, ob sie ein Buch liest, Sport gemacht hat oder in einem tollen Restaurant war - noch nie zuvor hatte sie so das Gefühl zeigen zu müssen, was sie tut. 

Vor Ruby haben sich vermutlich noch nicht viele Menschen mit dem Thema auseinandergesetzt. Aber wie geht es Dir damit? Hat Snapchat Dein Leben auch so verändert?