Rap

Run DMC eine der ersten Rap-Super-Groups
Run DMC eine der ersten Rap-Super-Groups

Rap ( ?To rap?, dt.: klopfen, pochen, meckern oder aber R.a.P. = Rhythm and Poetry zu dt.: Rhythmus und Poesie) ist ein Sprechgesang und ein maßgeblicher Bestandteil der Hip Hop-Kultur.

Seinen Ursprung hat der Rap in der afroamerikanischen Kultur und er entwickelte sich seit den 1960er Jahren in amerikanischen Ghettos der Metropolen wie beispielweise New York. In den Clubs der Stadt legten DJs Musik auf und nutzten die Zeit zwischen den Titeln für ein paar Sprüche.

Mit der Zeit entwickelten die DJs immer mehr Reime und um diese noch besser zu machen, scratchten sie die Platten und erzeugten mit Backspins eine ständige Wiederholung des Taktes.

Aus den DJs wurden MCs (kurz für ?Master of Ceremony?, zu deutsch: Zeremonienmeister), die mit Raps Geschichten und ihre Einstellung, Erfahrung und Gefühlen zum Ausdruck brachten. Aus dem MC wurde im Laufe der Zeit der Rapper.

Bereits in den 1970er Jahren wurde Rap genutzt, um Botschaften zu verbreiten und um auf das harte Leben in den Ghettos und die Kriminalität aufmerksam zu machen. Da Farbigen der Zugang zu den normalen Clubs verwehrt blieb, organisierten sie illegale Blockparties in Abrisshäusern ihres Ghettos und heizten der Menge mit Rap ein.

Viele Rapper erhielten zunehmend ein negatives Image und der Begriff Gangsta Rapper tauchte auf. Für die Vermarktung von Rappern eigneten sich für die Plattenfirmen vorwiegend die Gangsta Rapper, die mit Slang und derben Worten auf sich aufmerksam machten.

Heute ist die Hip Hop-Kultur und die Rapmusik ein erfolgreiches und weltweites Geschäft der Musikindustrie geworden und hat Stars hervorgebracht, die auch mit Millionen auf dem Konto ihr Image als knallharter Typ der Straße oder ihres Blocks pflegen.

In vielen Sprachen wird der Rap genutzt, um auf Missstände, Probleme, Gewalt und Kriminalität aufmerksam zu machen oder um es zu verarbeiten.