Noch keine Lehrstelle? Die besten Alternativen

Als Au.pair lernst Du eine neue Kultur kennen - ohne dass Dich das etwas kostet
Als Au.pair lernst Du eine neue Kultur kennen - ohne dass Dich das etwas kostet

Es gibt viele Angebote, mit denen Du die Zeit bis zum Ausbildungsstart überbrücken kannst. BRAVO weiß, welche die besten sind!

Den Schulabschluss hast Du in der Tasche - doch mit dem Ausbildungsplatz hat es bislang nicht geklappt. Keine Panik! Es gibt tolle Möglichkeiten, wie Du die Zeit bis zum nächsten Ausbildungsstart überbrücken kannst! Die örtlichen Agenturen für Arbeit informieren Dich beispielsweise über eine Einstiegsqualifizierung (EQ) - das ist ein Langzeitpraktikum in einem Betrieb. Aber auch ein Auslandsaufenthalt, zum Beispiel als Au-pair oder als Volunteer, bringt Dich weiter: Du reifst als Person und hast dicke Pluspunkte für Deinen Lebenslauf gesammelt. Das Gleiche gilt für eine freiwilliges soziales bzw. ökologisches Jahr. Also - lass Dich nicht hängen, sondern pack Deine Zukunft an!

 

Au-pair

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Du bist mit der Schule fertig, hast aber noch keine Lust auf eine Ausbildung oder ein Studium und kannst gut mit Kindern umgehen? Dann kommt eine Au-pair-Stelle für Dich in Frage. Als Au-pair verbringst Du mehrere Monate im Haus Deiner Gastfamilie. Die meisten Bewerber nehmen eine Stelle im Ausland an. Dort können sie eine andere Kultur

und eine neue Sprache kennenlernen. Bei der Gastfamilie wohnst Du umsonst. Außerdem musst Du nichts fürs Essen zahlen und bekommst auch noch ein kleines Taschengeld. Als Gegenleistung betreust Du die Kinder Deiner Gastfamilie, hilfst ihnen bei den Hausaufgaben und machst ihnen Essen. Auch leichte Aufgaben im Haushalt musst Du erledigen. Der große Vorteil: Du bist voll in das Familienleben integriert und lernst ein Land nicht nur als Tourist

kennen. Agenturen, die Au-pair-Stellen vermitteln, findest Du leicht im Internet:

Auf der Seite guetegemeinschaftaupair.de stehen die Anbieter, die eine Auszeichnung bekommen haben und empfohlen werden. Auch die Zentrale Auslandsvermittlung (ZAV) hilft Dir weiter: arbeitsagentur.de/zav.

Bei einem Langzeitpraktikum kannst Du viele wichtige Tätigkeiten erlernen
Bei einem Langzeitpraktikum kannst Du viele wichtige Tätigkeiten erlernen

 

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Du bist unter 25 und hast noch keinen Job? Oder hast Du schon einen konkreten Berufswunsch – aber noch keinen Ausbildungsplatz? Dann kannst Du vielleicht eine Einstiegsqualifizierung (EQ) machen. Das ist ein Langzeitpraktikum (Dauer: sechs bis zwölf Monate) und dient dazu, Grundkenntnisse in einem bestimmten Job zu erlangen. Du arbeitest

in einem Betrieb und besuchst die Berufsschule. Monatlich bekommst Du 212 Euro Gehalt und bist sozialversichert!

Am Ende Deines Praktikums erhältst Du ein Zeugnis und ein Zertifikat ausgestellt, in dem festgehalten wird, welche Kenntnisse Du erworben hast. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Du in ein festes Ausbildungsverhältnis übernommen wirst, sofern Du gute Leistungen gezeigt hast. Bei der Suche nach einer EQ-Stelle hilft Dir Dein Berufsberater der Agentur für Arbeit. Weitere Infos bekommst Du auch im Internet unter www.planet-beruf.de.

Freiwilligenarbeit und Work and Travel im Ausland sind zurzeit angesagt
Freiwilligenarbeit und Work and Travel im Ausland sind zurzeit angesagt

 

Auslandsaufenthalt

Ein Auslandsaufenthalt bringt nicht nur bessere Fremdsprachenkenntnisse, sondern macht auch in Deinem Lebenslauf einen guten Eindruck:

Eine längere Zeit in einem fremden Land verbracht zu haben wirkt sich bei Bewerbungen oft positiv aus. Neben den Bereichen wie Work and Travel, Schüleraustausch und Au-pair ist auch die Freiwilligenarbeit im Ausland ("Volunteering") sehr beliebt: Die Angebote reichen von Kinderbetreuung im Himalaya, über Rettungsaktionen von Meeresschildkröten in Indien oder Pinguinen in Südafrika bis hin zu Sozialarbeit in einem Waisenhaus in Ecuador. Eine gute Übersicht zu den verschiedenen Möglichkeiten bietet auslandsaufenthalt.org.

Du kannst Dich auch an die Zentrale Auslandsvermittlung (ZAV) der Arbeitsagentur wenden (arbeitsagentur.de/zav).

Bei einem FSJ hilfst Du Menschen mit Deiner Arbeit
Bei einem FSJ hilfst Du Menschen mit Deiner Arbeit

 

Freiwilliges soziales/ökologisches Jahr (FSJ/FÖJ)

Du kommst von der Schule und möchtest Dich sozial engagieren? Dann mach doch ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ)! Im Krankenhaus, Alten- und Pflegeheim, im Sportverein, Kindergarten oder in einer Einrichtung für Menschen mit einer Behinderung arbeitest Du ein Jahr lang mit und bekommst so genaue Einblicke in Deinen Bereich.

Eine Übersicht über die einzelnen Anbieter steht auf www.info-freiwilligendienst.de.

Wenn Du Dich lieber für Umweltthemen einsetzen möchtest, kannst Du Dich für ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) eintragen. Die Tätigkeitsfelder reichen von praktischen Naturschutz, Umweltbildung bis hin zur Umweltforschung.

Auf www.foej.de findest Du freie Stellen. Egal, ob FSJ oder FÖJ: Du bekommst ein monatliches Taschengeld (ca. 300 Euro), das von Arbeitgeber zu Arbeitgeber unterschiedlich hoch ist. Doch aus finanziellen Gründen sollte niemand ein FSJ oder FÖJ machen. Viel wichtiger ist die praktische Erfahrung,

die Du während des Jahres sammeln kannst. Auch im Lebenslauf gibt es für Dein soziales bzw. ökologisches Engagement Pluspunkte.

[color:#777777]Der Artikel zur BRAVO Job-Attacke folgt einer Initiative von BRAVO.[/color]