"Motorstorm: Arctic Edge" im Test

"""Motorstorm: Arctic Edge"" im Test "
"""Motorstorm: Arctic Edge"" im Test "

Eiskalt erwischt: Das Gaspedal am Anschlag, der Turbolader winselt, der Tachometer springt übers Limit, so geht mit waghalsigem Tempo durch die schneebedeckten Landschaften. Kenner der "Motorstorm"-Reihe wissen, was einen hier erwartet: Purer Nervenkitzel in Form von pfeilschnellen 3D-Spaßrennen aus der Verfolgerkamera ? nun erstmals auf PSP. Die Experten von PS3M gehen an den Test-Start.

Das hier verschlägt Rennsportfreunde in die frostigen Landschaften der Arktis. Hügel rauf und runter, links und rechts, Sprung und Schussfahrt - noch rasanter, noch abgedrehter, noch gefährlicher. Macht?s also so viel Spaß wie die Vorgänger?

Gleich das Renderintro zeigt, was Sache ist: Mit insgesamt 24 Vehikeln, darunter Crossbike, Schneemobil und Buggy, geht es durch frostige Täler, Höhlen oder Steppen für den Kampf um die beste Platzierung im Festival-Modus. Die Steuerung beschränkt sich auf das Wesentliche und gibt sich äußerst handlich: rechte Schulteraste gibt Gas, die Kreuz-Taste startet den Nachbrenner; die Dreieck-Taste wechselt zwischen den beiden Kamerapositionen. Gesteuert wird per Analogstick oder Steuerkreuz, die linke Schultertaste aktiviert die Bremse, von der man allerdings nur selten gebraucht macht. Für jeden gewonnenen Event gibt es je nach Platzierung bis zu hundert Punkte, wodurch Extras wie Strecken, Fahrzeuge oder Ränge freigeschalten werden. Natürlich kann es auf der Fahrbahn schon mal ein bisschen grober zur Sache gehen.

Denn genretypisch hat jeder fahrbare Untersatz seine Vor- und Nachteile bei Beschleunigung, End-Geschwindigkeit, Steifheit und Handling ? das übliche eben. Fast wichtiger ist die Maschine selbst. Denn spätestens wenn man mit einem zwar trägen, dafür kräftigen LKW durch die Prärie rumpelt und seine Konkurrenten einfach aus dem Weg rammt, kann man sich das Schmunzeln nicht verkneifen. Das denkt sich wohl auch die KI, die ab Rang Drei aggressiv angreift und ebenfalls gerne schiebt und drängelt. Wer dann mit Vollkaracho gegen eine Wand düst oder wieder einmal zu lange den Nachbrenner benutzt hat, endet in einer hübsch inszenierten Explosion. Ist aber kein Achsenbruch, denn das Spiel setzt einen, ohne viel Vorsprung zu verlieren, schnell wieder auf die Strecke. Genau 100 Wettkämpfe gilt es zu meistern. Die Mehrzahl beschränkt sich zwar auf einfache Rundenrennen, die spaßigen Herausforderungen locken allerdings deutlich auf. So müssen Spieler zum Beispiel innerhalb eines Zeitlimits Streckenpunkte abfahren oder beim Zeitbomben-Event so schnell wie möglich 999 Punkte einsacken.

Kurz gesagt, bringt ?Motostorm: Arctic Edge? wenig Neues mit. Aber was da ist, zündet richtig! Die Eigenschaften der verschiedenen Fahrzeuge zu verinnerlichen, die zahlreichen Extras freizuschalten oder seine Gegner aus dem Weg zu räumen - das kommt auf dem PSP-Display so herrlich schnell und dynamisch rüber, dass man sich unwillkürlich mit in die Kurve legt. Spätestens wenn The Prodigy ihr "Omen" und die Chemical Brothers ihr "Hey Boy, hey Girl" aufdrehen, es kein Halten mehr. Das hier ist ein packender Temporausch vom Feinsten. Auch der Mehrspieler-Modus im Ad-Hoc- und Online-Modus für bis zu acht Fahrer macht Laune. Schade nur, dass sich die Strecken bald wiederholen und die Ladezeiten etwas Tempo rausnehmen. In jeder anderen Hinsicht ist?s ein starkes Arcade-Racing!

In Kooperation mit PS3M, dem unabhängigen Fachmagazin für Playstation3 und PSP

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