Melissa, 16, aus Hückelhoven

Meine Silvesterparty mit Georg von Tokio Hotel! Direkt am Ende der Seite findest du den Link zur Stimmabgabe!

Da stehen wir also in Berlin, acht Stunden Zugfahrt von unserem Heimatkaff entfernt. Ich und meine beste Freundin Steffi. Wir haben kurz vor 20 Uhr und sind gerade erst in Berlin angekommen. Wir stehen am Bahnhof und haben irgendeinem komischen Bürohengst, so sieht der Typ jedenfalls aus, das Taxi vor der Nase weggeschnappt. Genau wie im Film. Keuchend lassen wir uns in das Taxi fallen. Ich sage dem Taxifahrer, wo wir genau hin müssen und das Auto fährt los.

"Na,die jungen Damen gehen wohl heute auf diese berüchtigte Promiparty, wenn ich die Adresse richtig gedeutet habe?" meldet sich der Taxifahrer zu Wort. "Herzlichen Glückwunsch. Sie liegen goldrichtig! Wir gehen auf diese berüchtigte Promiparty und werden mächtig Spaß haben. Ich muss sie aber enttäuschen, wir haben nur zwei Einladungen und können sie leider nicht mitnehmen", antworte ich dem Taxifahrer, der wohl schon um die 50 ist, lachend. Auch er lacht: "Schade, schade. Da dachte ich, ich könnte auf meine alten Tage noch etwas Spaß haben. Wer ist denn euer Lieblingsstar auf dieser Party?", fragt er. "Tokio Hotel!" sagen Steffi und ich fast gleichzeitig. Wir schauen uns an und können unser Lachen nicht zurückhalten.

Der Taxifahrer blickt in den Rückspiegel und schaut uns an."Seid ihr nicht schon etwas zu alt, um diese Gruppe gut finden zu können?", fragt er etwas erstaunt. "Nein, eigentlich nicht. Wir sind erst sechzehn und siebzehn, also gerade noch jung genug, um auf die Band zu stehen", sagt Steffi grinsend. "Okay. Dann wünsche ich euch heute Abend wirklich viel Spaß. Bitte sehr, meine Damen. Wir sind da." Das ist also die Location. Sieht echt schick aus. Steffi und ich stehen vor dem Gebäude. Top gestylt. Mein Herz klopft wie verrückt. Vor Anspannung greife ich nach Steffis Hand. "Okay, noch mal durchatmen, das wird die beste Party unseres Lebens und wir werden die Jungs von Tokio Hotel kennen lernen", rede ich Steffi und mir Mut zu. "Genau", antwortet sie mir und wir gehen in Richtung Eingang.

Mann, das ist ja wirklich eine super Stimmung. Wirklich jeder erdenkliche Promi ist da und wir zwei Normalos mittendrin. Steffi und ich gehen erstmal quer durch die Location, um zu sehen, wer alles da ist. Und da sehe ich sie. Die Jungs von Tokio Hotel. Sie stehen an einem Stehtisch und sehen mal wieder total gut aus. Ich halte Steffi fest, sie hat die vier anscheinend noch nicht entdeckt. "Schau mal unauffällig da rüber", flüstere ich ihr ins Ohr. "Alles klar, was meinst du? Auf in den Kampf!" Sie nickt mir zu, und wir begeben uns mit elegantem Gang in Richtung Lieblingsstar-Zone. Mir wird heiß und kalt zugleich. Es sind nur noch wenige Meter bis wir Bill, Tom, Gustav und Georg erreicht haben. Sie schauen schon zu uns rüber. Irgendetwas liegt auf dem Boden, irgendetwas, was mir im Weg liegt. "Ahhh!" Ich stolpere und packe mich vor TOKIO HOTEL, von denen ich vor allem Georg total verfallen bin, auf den Boden. Erde tu dich auf, verschlinge mich! Bitte! Natürlich tut sich gar nichts.

Ich springe auf, schaue kurz in Richtung Tokio Hotel, sehe ihr Grinsen im Gesicht, drehe mich um und will einfach nur weg. Wie kann mir so was nur passieren. Wie peinlich! Ich wollte den Jungs ja auffallen, aber doch nicht so! Steffi ist mittlerweile mit Bill ins Gespräch gekommen, das konnte ich aus sicherer Entfernung beobachten.Ich rette mich also ans Buffet, will mir gerade den Teller voll packen, als ich eine mir bekannte Stimme hinter mir höre. "Das war ja mal total peinlich gerade." Ich drehe mich um und Georg steht grinsend vor mir. Das darf doch wohl nicht war sein. Diese arrogante Bemerkung kann der sich echt sparen! "Ich wollte dir eigentlich zur Hilfe eilen, aber da warst du schon wieder weg", sagt er. Der Typ ist ein Arsch. Aber das ändert nichts daran, dass er für mich der heißeste Star Deutschlands ist.

"Deine blöden Kommentare kannst du dir echt sparen!" platzt es aus mir heraus. Etwas entsetzt sieht er mich an. "Ich möchte dir was zeigen", sagt er etwas perplex. "Ich möchte auch so viel, und trotzdem kriege ich nichts!" erwidere ich. Er packt mich am Arm und zerrt mich in den Aufzug. "Dir geht's wohl zu gut! Meinst du, nur weil du ein Star bist, kann du dir das Recht rausnehmen, so mit mir . . ." Mir verschlägt es die Sprache. Wir sind ganz oben angekommen und stehen auf dem Dach dieses Hochhauses. Man kann über fast ganz Berlin blicken. Ich höre Stimmen. "5, 4, 3, 2, 1 . . . " Er flüstert mir "Happy New Year" ins Ohr. Ich drehe mich um und obwohl ich ihn nicht wirklich kenne, fühle ich seine Lippen auf meinen. Mein Handy klingelt. Ich reiße mich von ihm los. "Ist es das Handy, von dem ich die Nummer bekommen werde?" fragt er mich. "Nein, ist es nicht", antworte ich. Ich will gerade gehen, als er mich festhält. "Sehen wir uns wieder?" fragt er. "Nur wenn es das Schicksal will", sage ich lächelnd. Ich drehe mich um und gehe.

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