Marie-Noelle, 13, aus Bielefeld

Silvester auf dem Eiffelturm mit Simon-Paul Wagner ("Marienhof")! Direkt am Ende der Seite findest du den Link zur Stimmabgabe!

Paris, eine tolle Stadt. Als meine Eltern mir sagten, dass wir dort Silvester verbringen würden, war ich hellauf begeistert. Mein Dad meinte, wir können uns das Feuerwerk vom Eiffelturm aus ansehen. Das fand bei meiner Mutter und mir hohe Zustimmung und so stapften wir an Silvester trotz eisiger Kälte los. Kurz vor dem Eiffelturm schrie mein Dad plötzlich auf. "Oh nein! Ich hab meine Brille vergessen! Marie, geh du doch schon vor und ich geh mit deiner Mutter noch mal zurück!" Meine Eltern kehrten um und ich ging die letzten Meter allein.

Der Eiffelturm war echt hoch. Ich stieg in den Fahrstuhl und fuhr nach oben. Als ich ganz oben ankam, sah ich verwundert, dass nur ein Typ außer mir auf der Plattform war. Er stand an der Brüstung und blicke in Richtung Seine, soweit ich das von Weitem beurteilen konnte. Irgendwie fand ich das gruselig. Ich betrachtete ihn genauer, während ich zur Brüstung lief. Seine Statur kam mir bekannt vor, sehr bekannt sogar. Als ich am Geländer ankam, blickte ich staunend über die Stadt. Ich konzentrierte mich so auf das Finden von bekannten Gebäuden wie dem Louvre, dass ich nicht bemerkte, wie der Fremde sich neben mich stellte.

"Tolle Aussicht, oder?" Ich zuckte erschrocken zusammen. Die Stimme kannte ich doch! Sie gehörte dem Schauspieler Simon-Paul Wagner - dem Mann meiner Träume! Ich drehte mich nach rechts und blickte in die mir so bekannten Augen. "Hi! Ich bin der Simon! Kommst du aus Deutschland?" Ich stotterte ein bisschen, als ich antwortete und dabei die letzte Frage wegließ: "Ich weiß! Ich ? heiße Marie." "Freut mich dich kennen zu lernen! Kennst du mich aus dem Fernsehen?" Was für eine dämliche Frage! Woher soll man einen Schauspieler denn sonst kennen? Ich nickte, während ich erzählte, dass ich hier oben auf meine Eltern warten würde und Simon machte dasselbe.

Wir lachten. Er wollte gerade etwas sagen, da begann das Feuerwerk. Ich wandte meine Augen von ihm ab, was mir echt schwer fiel. Das Feuerwerk war wundervoll. Staunend blickten wir in den Himmel, wo überall unterschiedliche Raketen ihre Funken versprühten. Plötzlich klingelte mein Handy. Ich konnte mein Glück immer noch kaum fassen, dass ich mit Simon hier oben auf dem Eiffelturm stand, darum brauchte ich etwas, bis ich das Handy in meiner Hosentasche fand. Ich nahm ab und mein Dad war am anderen Ende. "Marie, wir stehen hier unten und kommen nicht hoch. Die Treppe ist gesperrt und die Stadtwerke haben den Strom abgestellt. Den wird aber gleich jemand anstellen. Wir kommen dann hoch. Hier unten steht noch eine deutsche Familie." Mir war sofort klar, dass es sich um Simons Familie handeln musste. Papa fragte, ob ich den Sohn der Familie auf der Plattform sehen könne. "Ja, kann ich! Der steht neben mir. Es ist Simon! Stell dir das vor!" Simon lächelte, als er das hörte. Ich stellte das Handy auf laut und berichtete Simon kurz, was mein Dad gesagt hatte. Dad meinte: "Na, wenn der Simon da ist, kann es ja nicht so schlimm sein!" Nun wurde Simons Lachen immer breiter. Ich verabschiedete mich und legte auf.

Wir betrachteten weiter das Feuerwerk. Es war einfach toll. Ich fröstelte. Simon schien das bemerkt zu haben, denn er nahm mich in den Arm. Ich war happy: Mit dem Mann meiner Träume Silvester auf dem Eiffelturm eingesperrt zu sein und dann legte er noch den Arm um mich! Das hatte schon was! Ich guckte über Paris und dann zu Simon - sofort in seine meerblauen Augen. Auch er guckte mich an. Wir guckten uns tief in die Augen und genau in dem Moment explodierte über uns eine Rakete. Unsere Köpfe kamen einander näher und ich hatte mich schon darauf gefreut, seine Lippen auf meinen zu spüren, da hörten wir hinter uns Stimmen. Oh, Scheiße! Gerade in so einem tollen Moment, der mein Leben verändert hätte, hatten die Stadtwerke den Strom wieder angestellt! Unsere Familien kamen zu uns an die Brüstung. Sie begrüßten uns und man sah immer noch einzelne Raketen in die Luft gehen. Nach kurzer Zeit, traten wir den Weg zum Fahrstuhl an und stiegen ein. Simons Arm lag noch immer auf meiner Schulter. Ich lugte zu meinem Dad herüber. Er konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Ich grinste zurück.

Als wir vor dem Eiffelturm standen und nach oben blickten, schlug Simons Mutter vor, man könne doch noch etwas in ihrem Hotel an der Bar trinken. Wir waren einverstanden. Ich war müde und merkte nicht wohin wir gingen. Simon schien zu merken, wie müde ich war und umarmte mich fester. Als wir beim Hotel ankamen, traute ich meinen Augen nicht. Das war doch unser Hotel! Simon pennte also im gleichen Hotel! Als wir an der Bar saßen, lehnte ich meinen Kopf müde an Simons Schulter und er küsste meine Wange. Das beste Silvester meines Lebens!

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