Lillys Tagebuch: Die letzte Folge!

Lillys Tagebuch: Die letzte Folge! - Teil 3
Lillys Tagebuch: Die letzte Folge! - Teil 3

Die letzte Folge von Lillys Tagebuch - das soll etwas ganz besonderes sein!

Deswegen haben wir einen Wettbewerb ausgeschrieben: Ihr konntet uns eure Geschichte schicken. Über 50 Stories haben wir bekommen - es war echt schwer, da die beste zu bestimmen.

Am Ende stand aber fest: Die beste Lilly-Story kommt von Nadine (14) aus Alsbach- Hähnlein! Nadines Gewinn (ein BRAVO.de-Überraschungspaket!) geht heute in die Post - mit herzlichem Glückwunsch von BRAVO.de-Team!

Jetzt geht's los: Du kannst Nadines Lilly-Happy End lesen . . . Viel Spaß!

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Lillys Tagebuch: Die letzte Folge!

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Silvester war sooo geil! Aber alles schön der Reihe nach:

Ich bin ja (wie gesagt!) mit meinen Eltern über Weihnachten zu meinen Großeltern nach Düsseldorf gefahren. Schon im Auto hatte ich total miese Laune, weil ich immer wieder an die coole Party im Clubhaus denken musste, die ich nun verpassen würde. Meine Eltern kümmerte das überhaupt nicht, aber ist ja nichts Neues . . . Ich hab eh nichts zu melden, wenn's um die Familie geht! *hmpf*

Als wir dann bei Oma und Opa angekommen sind, gab's natürlich erstmal Bussi-Bussi und ein "Lilly, Kind, bist du aber groß geworden, seit unserem letzten Treffen!" Wie ich das hasse!!! Dann gab's Essen: Grünkohl.

Konnte es überhaupt noch schlimmer werden?!? Und ob es das konnte . . .

Nach dem Essen - das ich nur mit Widerstand in mich rein bekam - meinte Opa: "Wir könnten doch heute eigentlich dieses neue Technik-Museum in der Innenstadt besuchen! Es soll total interessant sein!"

Ein Museumsbesuch, auch das noch! Ich war drauf und dran auf mein Zimmer zu gehen, abzuschließen und mich den Rest des Tages nicht mehr blicken zu lassen. Aber mein Vater, der meinen geschockten Blick bemerkt hatte, sagte sofort: "Auch du Lilly, keine Ausreden!"

Ich war geschlagen. Gegen meinen Vater kam niemand an. Also fuhren wir zu diesem "tollen" Technik-Museum, in dem es außer alten Bügeleisen, Eisenbahnen und Telefonen aus dem Mittelalter *g* nichts wirklich Sehenswertes gab. Oma und Opa waren natürlich total begeistert, meine Eltern auch - oder zumindest taten sie so. Und ich? Ich stand einfach rum und sah zu, wie ein kleiner Junge krampfhaft versuchte das Glas, hinter dem eine Eisenbahn ausgestellt war, einzuschlagen. "Eisenbahn, Eisenbahn!" machte er immer wieder und schlug gegen das Glas. Allmählich musste ich lachen, denn der Kleine war wirklich zu putzig!

"Moritz, lass das!" hörte ich auf einmal eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich um und sah in zwei blaue Augen, die ziemlich ärgerlich aussahen.

"Ist das dein Bruder?" fragte ich den etwa 15 Jahre alten Jungen, der sich nun daranmachte, den kleinen Eisenbahn-Freak von der Zerstörung der Glasscheibe abzuhalten.

Ja", antwortete er und hob den zappelnden Kleinen hoch, "aber er ist eine Plage."

"Er scheint Eisenbahnen zu mögen", lachte ich und stupste dem kleinen Moritz an die Nase.

"Eisenbahn, Eisenbahn!" machte dieser wieder.

"Er ist verrückt danach", sagte Moritz Bruder und lächelte.

"Wow!" dachte ich, "der hat aber ein Lächeln drauf!"

"Wie heißt du?" fragte der Große und setzte Moritz in sicherer Entfernung eines Glaskastens ab.

"Lilly - und du?"

"Ich bin Joseppe, aber nenn mich Jo, ich weiß nicht wie meine Eltern auf so einen schrecklichen Namen gekommen sind . . ."

"Der ist doch okay!" sagte ich.

Er: "Meine Eltern sind echt total altmodisch, sonst wären sie mit mir nicht in so ein bescheuertes Museum gegangen." Und: "Bist du auch mit deinen Eltern hier?"

Ich: "Ja, aber mein Opa hatte die Idee, er und meine Oma sind auch hier."

So redeten wir weiter, ziemlich lange, bis mein Vater mich rief: "Lilly, wir gehen! Oma hat Schmerzen im Fuß."

"Na endlich", seufzte ich und meinte zu Jo: "Vielleicht sieht man sich ja mal . . . Ich bin wahrscheinlich noch bis nach Silvester hier in Düsseldorf. Eigentlich wollte ich auf eine supergeniale Silvesterparty gehen, aber meine Eltern mussten mir ja unbedingt alles verderben."

"Oh, das ist schade. Aber vielleicht kannst du ja an Silvester zu mir kommen, ich gebe eine Party bei mir zu Hause. Meine Eltern sind nicht da und . . . Ich würde mich freuen wenn du kommst."

BUMM! Das saß.

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