Kuriose Olympia-Story

Suryani Mohamed Taibi (li.) ist eine erfolgreiche Sportschützin in Malaysia!

Alle vier Jahre locken die Olympischen Spiele zahlreiche Sportler an, um international abzuräumen. Die Chance an dem krassen Sport-Spekatakel teilzunehmen, gehört wohl für alle Sportler zu dem Mega-Highlight ihrer Karriere. Umso trauriger ist es, den Wettkampf verletzungsbedingt abzublasen. Doch was tun, wenn eine Schwangerschaft dazwischen kommen? Für Suryani Mohamed Taibi kein Grund auf London zu verzichten. Die Sportschützin aus Malaysia ist im neunten Monat schwanger, wenn sie in den Schießstand geht und ihr Gewehr abdrückt.

Am 27. Juli fällt der Startschuss zu den Olympischen Spielen in London: Bereits am zweiten Tag wird Sportschützin Suryani Mohamed Taibi den Abzug drücken. Dabei hat die Olympia-Teilnehmerin aus Malaysia wohl eine der kuriosesten Storys im Gepäck. Wenn die 29-Jährige mit ihrem Luftgewehr in Stellung geht, darf ihr Baby einen Moment nicht strampeln. Einfach krass: Taibi ist im neunten Monat schwanger. Einen Monat nach dem Kampf um olympisches Gold soll ihre Tochter zur Welt kommen.

Kein Grund für die Asiatin London abzusagen. Trotz Schwangerschaft möchte die Sportschützin den wohl wichtigsten Wettkampf ihrer Karriere nicht verpassen. Wenn ihr ungeborenes Kind im Bauch anfängt zu treten, könnte der entscheidene Schuss daneben gehen. In 75 Minuten muss Taibi stehend 40 Schuss abfeuern: Die hochschwangere Olympia-Teilnehmerin ist während des Wettkampfes enormen Anstrengungen und einer heftigen Stress-Situation ausgesetzt. Ein weiterer Knüller: Sie ist die erste Sportschützin aus Malysia, die bei Olympischen Spielen an den Start gehen darf. Taibi ist damit wohl jetzt schon eine der berühmtesten Sportlerinnen in London.

Bevor sie das Gewehr in die Hand nimmt, will sie ihrer Tochter sagen: "Die Mama schießt jetzt mal für eine Weile. Könntest du bitte einfach mal ruhig sein?"