Kampftest: "Mini Ninjas"

"Kampftest: ""Mini Ninjas"" "
"Kampftest: ""Mini Ninjas"" "

Sie sind klein, sie sind niedlich, sie sind gefährlich. Nein, hier ist nicht die Rede von "Pokémon", sondern von den knuffigen "Mini Ninjas" für PC, Xbox 360, Playstation 3, Nintendo DS und Wii. Die Kampfexperten von gamesTM sind dem Charme verfallen und sagen im Test auch warum.

Niedliche Optik, kein Blut, kein allzu hoher Schwierigkeitsgrad: ganz klar ein Fall für die Gelegenheitsspieler-Schublade ? könnte man auf den ersten Blick meinen! Doch wer sich mit "Mini Ninjas" eingehender beschäftigt, wird schnell vom Gegenteil überzeugt. Das überraschend knuffige, fernöstliche Action-Abenteuer der ?Hitman?-Macher IO Interactive hat durchaus mehr Tiefe als man ihm zutraut. Hinter dem Bilderbuch-Flair steckt die altertümliche Geschichte eines mystischen Landes. Das wird von einem bösen Kriegsherrn belagert, der nach der Weltherrschaft strebt. Mit der uralten Kuji-Magie verwandelt er friedliche Tiere in gewaltbereite Samurai-Krieger und stört so das Gleichgewicht der Natur. Ehrensache für den Nachwuchs-Ninja Hiro und seinen beleibten Kumpanen Futo, dem Treiben ein Ende zu setzen.

Und so streift man in der Rolle eines von insgesamt sechs Mini Ninjas durch hübsch gestaltete fernöstliche Areale, beseitigt Feinde auf dem Weg, rettet gefangene Tiere und erkundet die märchenhafte Umgebung. Doch so niedlich Hiro und Co. auch sein mögen, ihre Fähigkeiten sind nicht zu unterschätzen. Das Schöne dabei: Jeder Ninja führt eigene Waffen und besitzt eigene Fähigkeiten, so spielt sich jede Figur vollkommen unterschiedlich. Der flinke Hiro ist ein Meister mit dem Katana und beherrscht zusätzlich Kuji-Magie, während die junge Kunoichi mit ihrem Naginata-Speer gleich mehrere Feinde aufs Korn nimmt. Spielt sich dank einfacher Analogstick-Steuerung und weniger Tastendrucke für Angriff, Verteidigung und Spezialattacke flüssig und so abwechslungsreich, dass hier absolut keine Langeweile aufkommt. Dazu trägt auch ein spaßiger Rollenspiel-Aspekt bei, der das Sammelfieber weckt: Beim Händler können die Kampfknirpse Rezepte für Heiltränke oder anderes Gebräu erstehen, die sie mit zuvor gesammelten Pflanzen in Phiolen zubereiten. Auch Levelaufstiege sind mit ausreichend Erfahrungspunkten möglich und sorgen für mehr Lebensenergie oder schnellere Hiebe.

Selbst die KI der Gegner kommt hier ganz groß raus: Kleine Samurais hechten in Deckung, stärkere Feinde blocken mit ihren Holzschilden und die ganz großen, teils bildschirmfüllenden Bossgegner lassen sich meist nur mit speziellen Taktiken zerlegen. Schade, dass diese Kämpfe derartig mit Quicktime-Events überladen sind. Dafür wird man am Ende eines jeden Levels mit einem toll vertonten Render-Filmchen in deutscher Sprache entlohnt, das die Geschichte weiterführt. Auch die sehr großen, atmosphärisch gestalteten Areale sprechen für sich: Überall locken sammelbare Pflanzen oder Gegenstände, an kleinen Schreinen kann gebetet und gespeichert werden und wilde Stromschnellen überqueren die Ninjas in ihren zu Booten umfunktionierten Strohhüten. Dazu das fließende Japanisch der Protagonisten und Gegner in Mickey-Maus-Stimmen, hier wird die orientalische Kampfstimmung perfekt eingefangen. Den Spieler lassen die ungewöhnliche Präsentation und das vielseitige Spielprinzip nicht mehr los. Und mal ganz ehrlich: Wem wachsen diese putzigen Schattenkrieger nicht innerhalb der ersten fünf Minuten ans Herz?

In Kooperation mit gamesTM, dem unabhängigen Multiplattform-Fachmagazin

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