Im Test: "Daemon?s Souls" auf PS3

"Im Test: ""Daemon?s Souls"" auf PS3 "
"Im Test: ""Daemon?s Souls"" auf PS3 "

Es soll ja Leute geben, die sich über den stetig sinkenden Schwierigkeitsgrad in modernen Videospielproduktionen aufregen. Sofern sie Action-Rollenspiele mögen, sollten sie schleunigst damit aufhören ? denn jetzt gibt?s "Demon?s Souls"! gamesTM testet den knallharten Rollenspiel-Brocken für Playstation 3.

Das Spiel mit dem wohl unbarmherzigsten Fantasy-Reich von allen: das von einem Fluch gepeinigte Boletaria. Bevor es jedoch ans Eingemachte geht, muss Genre-typisch ein Held erstellt, sprich dessen Aussehen und Klasse definiert werden. Dreh- und Angelpunkt des Geschehens ist der Nexus, eine Art Zwischenwelt, von der aus der Held in die fünf Bezirke von Boletaria reist. Hier kann er mit anderen Nichtspieler-Charakteren plaudern und sich mit neuer Ausrüstung und Heilkräutern eindecken. Die sind auch bitter nötig, wie man schnell merkt: Schon die anfänglichen Zombie-Schergen bereiten mittelschwere Kopfschmerzen. Wer nicht blockt, dessen spärliche Lebensenergie sinkt schneller gegen Null als er "Heiltrank" sagen kann. Wenn später Riesen-Moskitos, Lovecraft?sche Wächter mit Tentakelhäuptern oder Drachen ankommen, kracht?s erst recht; von den 18 Bossgegnern mal ganz zu schweigen.

Dennoch: Das in den Kämpfen vermittelte Gefühl sucht im Genre seinesgleichen. Man spürt förmlich, wenn der Zweihänder durch fauliges Zombie-Fleisch schneidet. Spannend auch die Online-Komponente: Beispielsweise darf man anderen Spielern Nachrichten hinterlassen, um sie vor Fallen zu warnen, oder bis zu drei Kollegen zu Hilfe rufen, um gemeinsam hartnäckige Bosse niederzustrecken. Auch hinterhältige Attentate gegen andere Onliner sind möglich.

All das passt gut zum durchgängig düsteren Design von "Demon?s Souls". Die Beleuchtung ist spärlich, die Bezirke von Boletaria verrotten förmlich. Eine wahrlich kaputte Welt. Ähnlich abgefahren das Design späterer Monster ? kleinere technische Schnitzer rücken da schnell in den Hintergrund. Was bleibt ist eine einzigartige Spielerfahrung, die selbst Profis 60 Stunden beschäftigt. Allerdings sollte sich jeder im Klaren sein, worauf er sich einlässt. Man stirbt oft, lernt aber bei jedem Ableben etwas dazu. Absolute Kaufempfehlung für frustresistente Importeure! Die asiatische Version bietet im Gegensatz zur japanischen eine vollständige englische Übersetzung. Ab Oktober erscheint zudem die US-Fassung über US-Publisher Atlus. Ein Erscheinen hierzulande bleibt ungewiss.

In Kooperation mit gamesTM, dem unabhängigen Multiplattform-Fachmagazin

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