Hysterie in Madrid!

Hysterie in Madrid!
Hysterie in Madrid!

Christiano Ronaldo ist da . . .

Gestern Abend, Santiago-Bernabéau-Stadion im Madrider Stadtteil Chamartin. Christiano Ronaldo, portugiesischer Nationalspieler und für viele der beste Kicker der Welt, läuft auf in der Heimstätte von Real Madrid. Die Ränge: proppevoll, 80.000 Zuschauer jubeln dem 24-Jährigen zu.

Aber heute Abend findet kein Spiel statt, heute Abend präsentiert sich ein Mann seinen (neuen) Fans.

94.000.000 Euro haben die Madrilenen an Manchester United für Ronaldo überwiesen, der dort von 2003 bis eben jetzt kickte und sein Geld verdiente. Die 94 Millionen Euro Transfersumme machen Ronaldo mit Abstand zum teuersten Spieler der Fußballgeschichte und dazu noch zum bestverdienenden Kicker der Welt: 13 Millionen Euro soll der in Funchal geborene Weltfußballer von 2008 in der spanischen Hauptstadt im Jahr verdienen ? und zwar netto Kasse.

Wie sehr Real Madrid auf den Superstar setzt, beweist die Tatsache, dass die Klubverantwortlichen für Ronaldo das Trikot mit der Rückennummer ?9? aus der Mottenkiste holten und es dem Portugiesen gaben. Einst, zu Zeiten der sogenannten ?Galaktischen?, als Zidane, Figo und Co. für die Madrilenen zauberten, trug die ?9? ein anderer Superstar am Leib. Als dieser aufhörte, wurde die Rückennummer jahrelang nicht vergeben.

Seine Name war Ronaldo. Nun kickt sein Namensvetter mit der berühmten Nummer. Sein Vorgänger aus Brasilien schoss 83 Tore in 127 Spielen für den Hauptstadtklub ? daran wird sich Christiano Ronaldo nun messen lassen müssen.