Gold für Kinder-Stars

Ruta Meilutyte kann ihr Glück nicht fassen!

15 Jahre alt und in London ganz oben auf dem Treppchen: Die Litauerin Ruta Meilutyte gewinnt die Goldmedaille und kann ihr Glück gar nicht fassen.

Krasse Leistung: Gerade mal 15 Jahre und schon ganz oben auf dem olympischen Treppchen. Die Litauerin Ruta Meilutyte konnte gestern gar nicht fassen, was da passiert ist. Ihr Sieg über 100 Meter Brust ist die Sensation in London. Die Jugendliche, die sonst Schulbücher schleppt, hat ihre Konkurrenz sprichwörtlich alt aussehen lassen - Keine der erfahrenen Athletinnen konnte mit der jungen Schwimmerin mithalten. Ruta Meilutyte brach nach ihrem Sieg völlig verstört in Tränen aus.

„Ich kann es nicht glauben, es ist einfach zu viel für mich”, sagte die 15-Jährige, die die jüngste Goldmedaillen-Gewinnerin seit 1972 ist. Kann das noch richtig sein? Nach ihrem krassen Erfolg gab es auch viele kritische Stimmen, die den Triumph mit Doping in Verbindung brachten. Zurecht? Klar ist, dass eine solche Leistung zu den heftigen Ausnahme-Fällen gehört. In nur einem Jahr konnte die Litauerin ihre Bestzeit über 100 Meter um mehr als zwei Sekunden steigern. War das der Ehrgeiz oder hat man die junge Sportlerin noch anderes gepusht?

Die Blonine ist nicht die einzige junge Starterin, die dies Jahr in London überraschte. Die 16-jährige Ye Shiwen holte Gold über 400 Meter Lagen, war auf der Schlussbahn sogar schneller als Ryan Lochte bei seinem Olympiasieg im Männer-Rennen.

Ist es gut ein Kind schon so krassen Stresssituationen und dem enormen Leistungsdruck auszusetzen?