Sonnenregeln für UV-Schutz

Ab in die Sonne - aber Vorsicht: Eincremen nicht vergessen!
Ab in die Sonne - aber Vorsicht: Eincremen nicht vergessen!

Auch wenn Sonnenlicht in Maßen gut tut, stresst jedes Sonnenbad die Haut - sie muss daher gut geschützt werden! Wenn Du einige wichtige Regeln beachtest, steht dem Sonnengenuss nichts im Weg.

Wichtige Grundregeln!

» Halte Dich nie ungeschützt und möglichst nicht mittags (zwischen 11 und 15 Uhr) in der Sonne auf. Leg auch zwischendurch öfter mal Schattenpausen ein und schütz Dich rechtzeitig mit geeigneter Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille. An den ersten Sonnentagen gilt besondere Vorsicht mit der sonnenentwöhnten Haut.

» Achtung: Nicht im Solarium vorbräunen, da die Art der verwendeten Strahlung keinen wirksamen Schutz vor Sonnenlicht bietet, die Haut aber dennoch belastet!

» Pass den UV-Schutz Deiner derzeitigen Hautempfindlichkeit und Deinem Hauttyp an. Wähle von Anfang an einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor, mindestens das Doppelte des UV-Index-Wertes.

 

Viel cremen!

» Creme die sonnenexponierten Stellen mindestens 20 Minuten vor dem Sonnenbad dick ein. Dabei Ohren, Nase, Schultern, Dekolleté, Knie und Füße nicht vergessen! Für ein Ganzkörper-Sonnenbad benötigst Du gut drei Esslöffel UV-Schutzmittel plus einen Kaffeelöffel extra fürs Gesicht.

» Nachcremen verlängert nicht die täglich maximal mögliche Sonnenzeit! Dennoch gilt stets: den UV-Schutz mehrmals am Tag erneuern, da er durch Wasser, Schwitzen und Abrieb verloren geht. Beim Baden zudem wasserfeste UV-Schutzmittel verwenden.

» UV-Schutzmittel über den Tag zu wechseln oder zu kombinieren (um einen vermeintlich höheren Schutz zu erlangen), ist nicht empfehlenswert. Die Sonnenzeit kann weit geringer ausfallen als vermutet, da sich die Mittel in ihrer Wirkung aufheben können. Zudem erhöht sich das Allergierisiko.

» Gönne den sogenannten "Sonnenbalkonen" beim Eincremen besondere Aufmerksamkeit: Auf Nase, Unterlippe, Nacken, Schultern und Fußrücken strahlt die Sonne in steilem Winkel ein, sie sind daher stärker gefährdet!

 

Gekonnt verhüllen!

» Lange, weit geschnittene und trockene Kleidung sowie eine Kopfbedeckung bieten einen guten UV-Schutz. Dabei schützen dicht gewebte Stoffe besser als luftige, dunkle besser als helle. Nasse Kleidung bietet je nach Stoffart deutlich weniger Schutz!

» Trage unbedingt eine geeignete Sonnenbrille ("UV 400", "100 % UV-Schutz", CE-Zeichen) mit gewölbten Gläsern und breiten Bügeln. Am besten lässt Du im Zweifel Deine Sonnenbrille beim Optiker auf UV-Schutz überprüfen. Dunkle Gläser allein oder Kontaktlinsen schützen nicht vor UV-Strahlung!

 

Noch mehr Tipps!

» Einige Medikamente oder Babyöl erhöhen die Lichtempfindlichkeit

» Parfüms oder Deodorants können bleibende Pigmentflecken verursachen

» Nüsse, Obst, Karotten und Blattsalat enthalten Stoffe, die der Haut helfen, besser mit der Sonne klarzukommen

» Ausreichend trinken nicht vergessen, am besten Wasser oder verdünnte Fruchtsäfte

 

Sonnenbrand richtig behandeln!

Der beste Schutz vor Sonnenbrand ist natürlich Vorbeugung entsprechend dem eigenen Hauttyp. Aber auch wenn die Haut verbrannt ist, lassen sich schlimmere Auswirkungen vermeiden.

» Sonnenbrand ist eine akute Entzündung. Dabei werden Hautzellen geschädigt, die zum Teil sogar ganz absterben. Nach einigen Tagen werden tote Hautzellen abgestoßen, die Haut schält sich.

» Jeder Sonnenbrand schädigt das Erbgut in den Zellen. Kann der Körper die Schäden nicht ausreichend reparieren, entwickeln sich hieraus möglicherweise nach Jahren Krebszellen.

Du solltest daher unbedingt vermeiden, eine Hautrötung zu bekommen. Ist es doch einmal passiert, eignen sich die folgenden Maßnahmen:

» Sofortmaßnahmen: Schnell in den Schatten, reichlich trinken, mit Gels, Lotionen, feuchten Tüchern kühlen - und keine Eiswürfel verwenden, denn sie schädigen das Gewebe!

» Schuppende Haut kann durch feuchtigkeitsspendende Wundlotionen oder Salben abgemildert werden.

» Bei starken Rötungen helfen feuchte Umschläge, die maximal dreimal täglich je

0 Minuten einwirken sollten, sonst trocknet die Haut zu stark aus. Den Umschlag wechseln, sobald das Tuch die Körpertemperatur angenommen hat.

» Noch wirkungsvoller kann man mit trockener Kälte kühlen. Geeignet sind Gelkühlkissen, "tiefgekühlte" Kirschkernkissen oder Trockenerbsen aus dem Gefrierfach.

» Betroffene mit stärkeren Verbrennungen mit Blasenbildung, Kopfschmerzen, Fieber oder Schüttelfrost gehören in sofortige ärztliche Behandlung.

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