Das große Mode-Lexikon!

Fashion-Lexikon: A
Fashion-Lexikon: A
 

Der Buchstabe B!

Babydoll:

Ein lockeres, luftiges Nachthemd, Minikleidchen oder Oberteil, meist in A-Linie (siehe A) geschnitten: Es hat Träger und über der Brust einen anliegenden Streifen, darunter schwingt es weit. Babydolls sind oft mit Rüschen oder Spitze besetzt und aus leichten Stoffen, wie Seide oder Chiffon.

Badges:

gesprochen: bädsches - von englisch "badge" = Abzeichen!

Anstecker mit Motiven, Statements oder Logos, die man an Kleidung oder Taschen anheftet.

Baggy-Hose:

gesprochen: bäggi - von englisch "bag" = Tasche!

Eine eher weite, lässige und sportliche Hose mit vielen Taschen - ähnlich einer Cargo-Hose, aber mit größeren Taschen!

Baguette-Bag:

Längliche, kleine, schmale Tasche. Der Henkel gerade so lang, um sie über die Schulter hängen zu können: So wirkt die Tasche wie unter den Arm geklemmt - eben so, wie der Franzose sein Baguette trägt!

Balconnet-BH:

Der Schnitt dieser BH-Variante ähnelt einem Balkon: Die Körbchen sind eher gerade geschnitten und die Träger sehr weit außen angebracht. Somit wird der Busen stark nach oben angehoben, und eine größtmögliche Fülle des Dekolletees erreicht.

Ballerina:

Ein tief ausgeschnittener und vorn runder Schuh für Mädchen, der an Ballett-Schuhe erinnert. Kann an der Ferse Bänder haben, die man um den Knöchel schlingt, ist ganz flach oder mit kleinem Absatz zu haben.

Ballon-Rock:

Der Ballon-Rock bauscht fällt nicht einfach vom Saum oben herunter, sondern bauscht sich - dank Gummizügen im Saum unten. Dadurch wirkt er sehr voluminös! Ist als Mini-Rock häufig, geht maximal bis zum Knie.

Bandana:

Ein Kopftuch, oft bunt bedruckt. Es kann wie ein Stirnband gefaltet getragen werden, aber auch wie ein klassisches Kopftuch.

Bandeau:

gesprochen: bandoh - von französisch "bandeau" = Binde oder Blende!

Ein Band-artiges Oberteil an Tops, Kleidern oder Bademode. Es sieht aus wie aus einem breiten Band gemacht und hat ein ganz gerades Dekolletee.

Bangle:

gesprochen: bängel - von englisch "bangle" = Armreif!

Großer, breiter Armreif aus buntem Plastik, Holz, Silber oder Gold.

Basics:

gesprochen: bäisicks - von englisch "basic" = grundlegend!

Hiermit sind Kleidungsstücke gemeint, die immer gebraucht werden und zu vielem kombiniert werden können - z.B. ein weißes T-Shirt oder ein schwarzer Rolli.

Batik:

Batik ist eine Technik, um Stoff unregelmäßig mit einer oder mehreren Farben zu versehen. Durch Bestreichen des Stoffes mit isolierenden Substanzen wie Wachs oder aber durch Knoten im Stoff nimmt der Stoff die Farbe unregelmäßig auf. Meist auf Tüchern, Shirts und Hemden zu finden, wichtig im Hippie-Look (siehe H)!

Beanie:

Mütze, meist aus Baumwolle oder Fleece. Beanies ähneln in der Form Pudelmützen, nur ohne die"Bommel"!

Bermuda:

gesprochen: bär-mjuda - nach der Inselgruppe im Antlantik!

Eine lange Shorts, die bis zu den Knien reicht. Kann aus grobem oder feinem Stoff sein, ebenso verschieden weit geschnitten. Eher ein Schnitt für Jungs!

Bigshirt:

Ein übergroßes T-Shirt, wird zur Röhrenjeans, Leggins oder Treggins kombiniert.

Biesen:

Ganz schmale, mit Nähten fixierte Falten. Zu finden meist bei Blusen und Kleidern im Bereich der Brust und Taille, aber auch als Verzierung auf Röcken.

Biker-Jacke:

Figurbetonte, taillenlange Lederjacke im Stil einer Motorradjacke. Besticht durch Details wie Schnallen, verstärkte Schulterteile und Reißverschlüsse.

Biker-Boots:

Stiefel aus festem Leder, die eigentlich speziell für die Bedürfnisse von Motorradfahrern hergestellt sind. Sie haben rutschfeste, dicke Sohlen und einen robusten Schaft.

Bikini:

Ein zweiteiliger Badeanzug aus Höschen und BH-artigem Oberteil! Benannt nach einem Atoll in der Südsee, auf dem die USA nach dem 2. Weltkrieg Atombombentests durchführten. Den Namen Bikini hat erstmals der Modeschöpfer Louis Réard benutzt, weil sein zweiteiliger Badeanzug für die damalige Zeit (1946) schockierend wenig Stoff hatte und "einschlug wie eine Bombe".

Blazer:

gesprochen: bläiser - der englische Begriff für eine Jacke.

Meist bis zur Hüfte reichende, eher feine und schmale Anzug-Jacke für Jungs oder Mädchen. Hat immer einen flachen Kragen und Knöpfe vorn.

Bleistift-Rock:

Schmaler, knielanger Rock, der zum Saum hin eng zuläuft. Mit Schlitzen an der Seite für die Bewegungsfreiheit. Der Bleistiftrock wird im Englischen auch Pencilskirt genannt!

Blockabsatz:

Breiter und meist flacher Absatz, der vor allem bei Stiefeln und Männerhalbschuhen verwendet wird.

Blouson:

gesprochen: bluhsong - der französische Begriff für eine Jacke.

Eine luftig-weit geschnittene Jacke mit elastischen, engen Bündchen an den Ärmeln und am Jacken-Ende. Geht meist bis zur Taille (Mädchen) oder bis zur Hüfte (Jungs).

Body:

gesprochen: boddie - von englisch "body" = Körper!

Ein hauteng anliegender Anzug aus weichem, flexiblem Stoff. Meist als Unterwäsche: Hemdchen und Slip zusammen in einem Teil, wie bei einem Badeanzug. Mit langen oder kurzen Ärmeln zu haben, mit Rollkragen oder V-Ausschnitt . . .

Bolero:

Kurzes Jäckchen, das sich an der Kampfkleidung spanischer Stierkämpfer orientiert - mit langen oder kurzen Ärmeln. Endet meist oberhalb der Taille und wird mit einer Schleife oder Knöpfen geschlossen.

Bondage:

gesprochen: bondätsch - von englisch "bondage" = Fessel!

Eine komplizierte asiatische Schnürtechnik ist der Namensgeber dieses Trends. Designer ließen sich davon inspirieren, und so entstanden Rückendekolletés, Korsagenkleider und Hosen in "Fesseloptik".

Boot Cut:

gesprochen: buht katt - von englisch "boot" = Stiefel und "cut" = Schnitt"!

Eine Hose mit so viel Fußweite, dass Stiefel bequem darunter passen.

Boots:

gesprochen: buht - von englisch "boot" = Stiefel!

Als Boots werden eher grobe oder sportliche Stiefel bezeichnet. Sie können mit Absatz sein oder ohne, vorne rund oder spitz, oben lang oder kurz . . .

Bordüre:

Ein gemusterter Streifen, der nur einen Teil des Kleidungsstücks schmückt, etwa den Hosen- oder Ärmel-Abschluss oder den Rocksaum.

Boudoir-Stil:

gesprochen: buhdoar - von französisch "Boudoir" = Damenzimmer!

Leicht frivole, ultra-feminine Mode mit geschnürten Corsagen, tiefen Dekolleees, Volants, Rüschen und Transparenz.

Boyfriend-Jeans:

Eine Jeans für Mädels, die aussieht, als hätte man sie dem Schatz aus dem Schrank geklaut: Sie ist oben lässig weit geschnitten, und am Knöchel etwas enger. Meistens wird der Saum umgekrempelt.

Brit-Chic:

Sehr klassischer Kleidungsstil, der an die Etikette des englischen Landadels anlehnt. Typische Elemente sind Tweed-Stoffe, Karomuster, Rautenpullis, Wollstrümpfe und kniehohe Stiefel.

Burberry:

gesprochen: börbärri - ein englischer Markenname!

Karo-Muster in Weiß, Schwarz und Rot auf beige-farbenem Stoff, benannt nach dem englischen Tuchhändler Thomas Burberry, der dieses Muster komponierte. Burberry ist heute ein sehr erfolgreiches Modelabel; Erkennungsmerkmal seiner Taschen, Mäntel, Schals etc. ist das Burberry-Karo.

Business-Look:

gesprochen: bissness-luck - von englisch "business" = Geschäft und "look" = Aussehen!

Ein Büro-tauglicher Style: Seriös, ernst und schlicht, darf dabei aber durchaus dezente Hingucker-Effekte haben. Kostüme mit Bluse für Frauen und Anzüge mit Hemd und Krawatte für Männer sind der klassische Business-Look.

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