Gamescom 2014: Diese Spiele haben wir angespielt

Die Gamescom in Köln  war bereits 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn für Privatbesucher im Vorverkauf ausverkauft!
Bravo.de war auch auf der Gamescom 2014 dabei und hat die neuesten Spiele für dich getestet!

Vom 13. bis 17. August war Köln fest in der Hand der Games-Branche: die Gamescom fand statt! Insgesamt vergnügten sich 335.000 Besucher in den Messehallen und konnten die neuesten Spiele anspielen. Trotz langen Wartezeiten vor Messeständen, war die Stimmung in den ausverkauften Hallen super!

 

Auf der Gamescom war wieder ein großer Besucher-Andrang!
Auf der Gamescom war wieder ein großer Besucher-Andrang!

 

Auch wir von Bravo.de waren natürlich vor Ort und haben viele Neuheiten getestet! Hier haben wir unsere Games-Highlights für euch zusammengefasst!

 

Fable Legends (Xbox One)

Fable Legends ist ein asymmetrisches kooperatives Dungeon-Abenteuer, das uns vor allem durch die seine hübsche Optik und das gelungene Artdesign überraschte. Mit vier Mitstreitern schlugen wir uns gemeinsam durch ein Labyrinth, wobei ein fünfter Spieler den Dungeon-Master mimte, dessen Aufgabe es ist diverse Monster auf uns zu hetzen und Fallen auszulösen. Wir hatten Gelegenheit eine Partie anzuspielen und fanden es extrem spaßig, aber das angespielte Labyrinth war recht klein und es bleibt abzuwarten, wie der Rest des Spieles aussehen wird und ob das Konzept auf lange Zeit motivieren kann.

 

Rise of Incarnates (PC / Free to Play)

Rise oft Incarnates war unser meistgespieltes Spiel der Messe, weil es sonst keinen interessiert hat und der Stand bei Bandai Namco fast immer frei war. Zuvor hatten wir uns eine Präsentation des Entwicklers angeschaut und dort Blut geleckt. Zwei Teams mit je 2 Spielern treten gegeneinander an und bekämpfen sich in einer Art Mischung aus Kampfspiel und 3rd-Person-Shooter, was uns sofort an die Gundam-Spiele aus japanischen Spielhallen erinnerte. Es wurden verschiedenen Arenen mit berühmten Schauplätzen wie London, Paris oder New York vorgestellt. Teamwork ist dabei essentiell, die Beschränkung auf 2er-Teams macht einen Partner den man kennt umso wertvoller. Rise of Incarnates ist unser „Underdog“ der Messe und hat uns mit am meisten Spaß gemacht.

 

The Witcher 3 (Xbox One/PS4/PC)

Witcher 3 ist Rollenspiel in einer Fantasy-Welt. Leider konnten wir das Spiel nicht direkt anspielen, sondern sahen nur eine Live-Präsentation eines schon bekannten Spielabschnittes. Das Spiel sah wie erwartet fantastisch aus, grafisch übertrumpft es einen Großteil der anderen Spiele auf der Messe. Es wirkte etwas actionreicher als der Vorgänger, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, und die Welt wirkt so düster und erwachsen wie man es vom Hexer gewohnt ist. Müssten wir einen Hype-Award für das Spiel, dass uns am meisten Lust darauf gemacht hat endlich gespielt zu werden, so würde er an den Hexer gehen.

 

Evolve (PC/Xbox One/PS4)

Asymmetrisch ist in: Auch im Koop-Shooter Evolve machen 4 Spieler in verschiedenen Rollen wie Jäger, Heiler oder Angriff jagt auf ein riesiges Monster, das von einem fünften Spieler gesteuert wird und das sich in 3 Stufen immer weiter entwickelt und dementsprechend mächtiger wird. Auf den ersten Blick wirkte das Spiel extrem cool, Teamwork scheint ein essentieller Bestandteil zu sein um das Monster zur Strecke bringen zu können. Einziges Manko bei unserer Test-Session: mein Headsets hatte leider den Betrieb eingestellt, so dass ich mit meinem Jäger völlig abgeschnitten von der Team-Kommunikation alleine im Nirgendwo herumlief und eine Koordination kaum noch möglich war. Meine Mitspieler waren sich jedoch einig: funktioniert die Kommunikation, macht Evolve Spaß wie kaum ein anderer Koop-Shooter der letzten Jahre.

 

Call of Duty: Advanced Warfare (Xbox 360/One, PS3/4, PC)

DIE Überraschung der Gamescom. Nachdem uns der Vorgänger „Ghosts“ vor allem im Multiplayer überhaupt nicht überzeugen konnte, hat uns das diesjährige Spiel überrascht. Der neue mechanische Anzug erlaubt deutlich dynamischere Gefechte mit Doppel-Sprünge und Raketen-Schüben in verschiedene Richtungen. Das Ganze wirkt sichtbar inspiriert von Titanfall, spielt sich aber trotzdem anders, weil die Anzüge trotz der gestiegenen Bewegungsoptionen behäbig und schwer wirken als die agilen Piloten beim Konkurrenten.

Wir konnten eine Runde Team-Deathmatch sowie eine Runde Uplink, ein neuer Spielmodus bei dem man eine Art Ball in ein designiertes Gebiet bringen musste, gespielt, und waren sofort begeistert. Der Multiplayer Call of Duty hat es geschafft, uns wieder zu begeistern, etwas womit wir nach Ghosts eigentlich nicht mehr gerechnet hatten

 

Die neuen Spiele von Nintendo

 

Kirby and the Rainbow Curse
Kirby and the Rainbow Curse

 

Kirby and the Rainbow Curse

ist ein Geschicklichkeitsspiel in Knet-Optik, das ausschließlich das Tablett der WiiU, nutzt um darauf Linien aus Knete für Kirby zu zeichnen. An diesen Linien rollt er entlang und der Spieler versucht ihn durch verschiedene, mit Hindernissen gespickte Level zu manövrieren. Das Ganze sieht sehr knuffig aus, die Frage die wir uns sofort stellten war aber, wieso man an einer Konsole am Fernseher sitzen muss, um ausschließlich auf das Tablett zu starren. Vielleicht wäre das Spiel wie sein Vorgänger auf dem Handheld besser aufgehoben. Von dieser Frage abgesehen spielte es sich aber sehr intuitiv, machte Spaß und sah natürlich auch deutlich besser aus, als das ein 3DS gewährleisten könnte. Bei Kirby sind wir deswegen noch ein wenig skeptisch, freuen uns aber auf das fertige Spiel um zu schauen was Nintendo aus der WiiU herausholt.

Super Smash Brothers

erscheint mit unterschiedlichen Stages erst auf dem 3DS und weniger später auf der WiiU. Es spielt sich viel flotter als sein Vorgänger auf der Wii und erinnert eher wieder an den ersten Teil auf dem N64. Das hat uns viel Freude gemacht, denn schnelle, dynamische und chaotische Gefechte sind das was wir von Super Smash Bros. Erwarten. Nintendo betonte, das man diesmal vor allem auch die Turnierspieler im Auge habe, und man deswegen besonderes Augenmerk auf ein ausgewogenes Stärkeverhältnis der Charaktere legt. Die Unterstützung für Gamecube-Controller erklärt sich wahrscheinlich ebenso über diesen Umstand. Nach 2 Matches sind wir uns jedenfalls sicher: die Smash Brothers sind zurück in Bestform und wir sind gespannt darauf ob Nintendo die gegebenen Versprechen einlösen kann.

Yoshi‘s Woolly World

ist ein Plattformer in weicher Woll-Optik. In diesem Spiel ist alles aus Wolle und Nintendo hat diesen Umstand auch gut in den Spielablauf integriert, indem man etwa mit Yoshis unersättlicher Zunge an Fäden schleckt und diese dann verschiedene Dinge aufwickeln. Auch kann man Sachen aus Wolle erscheinen lassen, sie werden dann hingestrickt. Bei Yoshi’s Woolly World kam sofort Yoshi’s Story Feeling auf, auch wenn die Optik sich unterscheidet haben wir uns sofort wieder wie in diesem N64-Meisterwerk gefühlt. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und die Steuerung ging mit einigen Ausnahmen wie das Eierwerfen sofort wieder ins Blut über. Zweifellos ist es aber die Woll-Optik, die uns in Erinnerung geblieben ist, und wir können es kaum erwarten uns in weitere flauschige Abenteuer zu stürzen.

Mario Maker

ist ein besonderes Schmankerl für alle Super Mario-Fans. Er erlaubt es, eigene Mario-Levels in einem Editor zu erstellen und sofort zu spielen. Dabei kann man auswählen ob man in klassischer 8-Bit-Optik oder in aufgepeppter WiiU Grafik spielen möchte. Der Editor lies sich super einfach bedienen, in wenigen Minuten war es möglich ein eigenes Level zu erstellen und sofort hineinzuspringen. Der Mario-Maker hat unserer Meinung nach vor allem Potential als Party-Spiel: Du machst mir ein Level, wir versuchen es zu schaffen.

Bayonetta 2

war unser Highlight der Gamescom. Unsere Befürchtungen, es wäre an die Zielgruppe von Nintendo angepasst und entschärft worden, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Es ist gewalttätig, sadistisch und sexy an allen Ecken und Enden und wird ganz zu recht ab 18 Jahren verkauft. Das Spielgefühl war super flüssig, das Kombo-System gehört immer noch zu dem besten was ein Spiel dieser Art zu bieten hat, das wird sich auch in Teil 2 trotz kleinere Änderungen und Erweiterungen auch nicht ändern. Wir konnten direkt in den Anfang reinspielen und auf Kampf-Jets und anderen fliegenden Dingen Gegner verdreschen und Bosse klein machen und waren sofort überzeugt und begeistert. Bayonetta 2 dürfte für viele Erwachsene Spieler ein Grund sein, über die Anschaffung einer WiiU nachzudenken.

Für Bravo.de besuchte M. Drewing die Gamescom in Köln und hat die Spiele getestet.

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