Galaktisch: "Phantasy Star Portable" im Test!

''Phantasy Star Portable'': Zum 1. Mal ein komplett eigenständiger Ableger auf einen Handheld!
''Phantasy Star Portable'': Zum 1. Mal ein komplett eigenständiger Ableger auf einen Handheld!

Die Rollenspiel-Reihe "Phantasy Star" steht schon seit fast 20 Jahren als grandioser Vertreter seines Genres!

Nun kommt zum ersten Mal ein komplett eigenständiger Ableger auf einen Handheld. "Phantasy Star Portable" ist ab sofort für die PSP erhältlich - Zeit wird?s, dass die Experten der Fachzeitschrift PS3M Hand an den Titel legen.

Die Rollenspiel-Serie "Phantasy Star" ist nicht kleinzukriegen. Bereits seit Master-System-Zeiten dürfen in ferner Zukunft fremde Planeten erkundet werden. Mit dem Titelanhängsel "Portable" erweitert die Serie ihre Galaxie und kommt erstmalig als eigenständiger Teil auf einen Handheld.

Müssen Fans deswegen einen geringeren Spielumfang befürchten? Definitiv nicht, wie schon der Charakter-Editor zu Beginn des Spiels verrät. Insgesamt vier Rassen stehen zur Wahl: Human, New Human, Cast und Beast. Diese unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten, einige tragen stärkere Waffen, andere besitzen mentale Kräfte.

Natürlich können individuelle Merkmale wie Geschlecht, Größe, Gesichtsform und vieles mehr eingestellt werden. Fans solcher Gimmicks können sich da richtig austoben.

Zum Schluss sich noch für eine der Klassen entscheiden: Hunter haben hohe Angriffskraft, Ranger eignen sich für Fernkämpfe, Force beeindrucken mit Heil- und Mentalfähigkeiten. Schon kann die Reise ins All losgehen.

Die Story setzt nach "Phantasy Star Universe" an. Terroristen wollen der Raumstation Guardian ans Metal. Unser Held muss dem Einhalt gebieten. Zugegeben, die Story der Serie war noch nie der Fokus - auch "Portable" macht da keine Ausnahme.

Viel mehr wollen Fans der Online-Serie sich hochleveln, neue und seltene Items sammeln und ? tja ? im Level aufsteigen. Das verbessert automatisch Attribute wie Stärke und Geschicklichkeit.

Doch bevor es an die erste Mission geht, weist uns die Katzendame Laia ins Spiel ein. Da fällt schon der erste negative Punkt auf: Die Charaktere werden lediglich als vorgerenderte Bitmaps in wechselnden Posen dargestellt - das zieht sich sogar durch die komplette Raumstation. Im Jahre 2009 doch etwas mager.

Nun endlich die erste Mission: In 3D-Grafik steuern wir unseren Helden aus der Verfolgerperspektive und zerschmettern zusammen mit zwei Party-Mitgliedern allerhand Gegner wie Roboter oder außerirdische Lebewesen. Die Steuerung ist bis auf das gewöhnungsbedürftige Inventar relativ unkompliziert und schnell erlernt. Die KI der Begleiter kann sich sehen lassen. So holen wir uns neue Aufgaben im Job-Center, töten Boss X oder besorgen Gegenstand Y - wird auf Dauer leider eintönig.

Für Aufträge gibt's Zaster, womit sich neue Waffen und Gegenstände kaufen lassen. Letztlich unterscheiden sich die Schwerter, Bögen oder Kanonen neben ihren Attributen nur farblich - lassen sich dafür aber zum Beispiel mit einer Laserfunktion ausstatten.

Grafisch ist "Phantasy Star Portable" auch keine Supernova: Oft sind die Texturen nur schwammiger Brei, die Außenareale bieten kaum Abwechslung. Wer sich alleine zu wenig unterhalten fühlt, der kann gemeinsam mit bis zu drei Freunden auf Item-Jagd gehen oder die rund 20-stündige Story spielen. Leider nur über direktes Ad-hoc, online ist dies nicht möglich ? das ist verschenktes Potential.

Schlussendlich bleibt zu sagen, dass Fans der Reihe auch mit "Portable" ordentlich unterhalten werden. Wer dagegen ein Rollenspiel mit tiefgründiger Story will, sollte ein Ausweichmanöver starten.

In Kooperation mit PS3M, dem unabhängigen Fachmagazin für Playstation 3 und PSP.

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