Fairtrade: Wie Aldi den Handel verbessert!

Auch bei Aldi bekommt man seit einiger Zeit Produkte, die fair gehandelt sind!
Auch bei Aldi bekommt man seit einiger Zeit Produkte, die fair gehandelt sind!

Produkte, die das grün-blau-schwarze Fairtrade-Logo tragen, versichern dem Kunden an der Supermarkt-Kasse: Ich tue etwas Gutes! Wer ein Fairtrade-Produkt kauft, der unterstützt die Kleinbauern und Plantagen-Arbeiter, die ganz am Anfang der Produktions-Kette stehen. Fairtrade steht für angemessene Löhne und faire Arbeitsbedingungen und setzt sich dafür ein, dass Kinderarbeit verschwindet!

Seit letztem Jahr arbeitet auch Discounter Aldi mit „Transfair“ zusammen, die Organisation hinter dem bekannten „Fairtrade“-Logo, und bietet deswegen immer mehr Fairtrade-Produkte an. Dazu gehören z.B. Kaffee, Bananen oder Rosen.

Weil Aldi Fairtrade-Bananen anbietet, wurden viel mehr fair gehandelte Bananen in Deutschland verkauft als vorher. Damit kommt auch mehr Geld bei den Plantagen-Arbeitern an!

Den ersten großen Erfolg feiern aber die Fairtrade-Rosen – auch wegen Aldi: 50% aller Rosen-Farmen in Kenia (Afrika) sind bereits „fair“ und wer Arbeiter einstellen will, der muss  das beliebte Siegel tragen. Die ausgebildeten Arbeiter wollen häufig nicht mehr bei anderen Arbeitgebern arbeiten!

 

2014 war jede vierte Rose in Deutschland fair gehandelt – Tendenz weiter steigend.

Posted by Fairtrade Deutschland on Freitag, 30. Januar 2015

Die Hoffnung von Transfair ist, dass andere Einzelhändler und Discounter sich ein Vorbild an Aldi nehmen. Wenn Aldi die Butter oder Milchpreise im Laden senkt, dann reagieren andere Supermärkte sofort und passen ihren eigenen Preis an. Ob sich der positive Fairtrade-Trend durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Ein gutes Vorbild ist Discounter Aldi in dieser Hinsicht aber bereits!