Wie lieben sich eigentlich Schwule?

Ab 18: Sex in der schwulen Szene!

Die Art wie Schwule ihre sexuellen Bedürfnisse ausleben, ist sehr unterschiedlich. Viele, die in einer Beziehung leben, sind sich treu - abgesehen von dem ein oder anderen Seitensprung, wie sie in fast jeder Beziehung mal vorkommen. Andere Schwule tauchen regelmäßig in die schwule Szene ein, um sich dort ihre sexuelle Befriedigung zu holen.

Erkennungszeichen: Um an den Sex-Treffpunkten der Schwulenszene leichter Männer mit ähnlichen sexuellen Bedürfnissen zu finden, gibt es Erkennungszeichen, die jeder Schwule aus der Szene versteht - egal, ob er aus Hamburg oder München, aus Berlin oder Leipzig kommt.

Hanky-Tücher: Typisch für solche Erkennungszeichen sind zum Beispiel die Farbcodes der so genannten Hanky-Tücher. Mit solchen Tüchern - entweder in einer hinteren Hosentasche oder um den Hals getragen - gibt sich der Träger als Anhänger bestimmter Sexualtechniken zu erkennen. Hier ein paar Beispiele:

» Ein schwarz-weiß-kariertes Tuch bedeutet, dass der Träger nur Safer Sex (mit Kondom!) will.

» Hell- oder dunkelblau heißt: Ich wünsch mir Analverkehr.

» Trägt er das blaue Tuch in der linken hinteren Hosentasche, bedeutet das zusätzlich: Ich will nur aktiven Analverkehr - also den Penis reinstecken, nicht eingeführt bekommen.

» Wer rostrot trägt, will Sex zu dritt.

» Und wer orange um den Hals trägt, ist für alles zu haben - sowohl in der aktiven als auch in der passiven Rolle. . . .

Wer sich regelmäßig in der schwulen Szene bewegt, lernt mit der Zeit die Bedeutung der verschiedenen Hanky-Tücher kennen.

Eigentlich ganz praktisch, denkt sich jetzt vielleicht der ein oder andere Hetero. Wenn man bedenkt, wie viel Aufwand Hetero-Singles oft betreiben müssen, um jemanden für ein sexuelles Erlebnis zu finden.

Sex in Darkrooms: Manche Schwule stehen auf anonymen Sex. Dafür besuchen sie so genannte Darkrooms. Das sind spärlich oder gar nicht beleuchtete Nebenräume, zum Beispiel in Sexkinos, Bars oder Schwulenkneipen, die manchmal durch Stellwände verwinkelt sind. So können sich zwei oder mehrere Besucher, die sich im Dunkeln gefunden haben in Ecken zurückziehen, um sich dort sexuell zu stimulieren und zu befriedigen. Der Reiz des Darkrooms liegt vor allem darin, dass man seinen Sexpartner nicht sehen, sondern nur ertasten kann.

Klar, dass man Darkrooms oder Clubs, in denen Sex stattfindet, erst besuchen darf, wenn man 18 - also volljährig - ist.

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