Wie aus Mitschülern Freunde werden!

Wie aus Mitschülern Freunde werden!

Wir geben fünf Tipps, wie Du Deinen Freundeskreis innerhalb Deiner Klasse und Schule vergrößern kannst.

Gehst Du gern zur Schule? Oder freust Du Dich schon morgens auf das Ende des Schultages? Die Antwort auf diese Fragen hat meistens damit zu tun, ob Du Dich in Deiner Klasse wohlfühlst und Dich mit Deinen Mitschülern verstehst. Schön wäre es doch, wenn viele Deiner Freunde in der Klasse wären. Oder? Wie aus Mitschülern Freunde werden, liest Du hier!

 

Neugierig sein!

Eine Schulklasse ist genau wie eine kleine Familie mit verschiedenen Charakteren und Interessen. Oft ahnst Du nicht einmal, was in jedem Deiner Mitschüler verborgen ist. Gibt es unter ihnen eine heimliche Sängerin, einen Segelchampion oder ein Chemieass? Durch Beobachtungen und interessiertes Nachfragen findest Du schon bald eine Menge raus! Du wirst überrascht sein, was Du über Deine Mitschüler noch nicht wusstest. Und egal, ob sich „gleich und gleich“ gerne gesellt oder „Gegensätze sich anziehen“, neuen Freundschaften steht nichts im Weg.

 

Mutig sein!

Bevor Du das nächste Referat zum hundertsten Mal mit der Clique ausarbeitest, bereite es mit jemand anderem aus Deiner Klasse vor. Über die Schuljahre bilden sich zwar immer Grüppchen. Andere Kombinationen können aber auch mal ganz spannend sein.

Im Fall des gemeinsamen Referates hast Du wenigstens zwei Möglichkeiten. Erstens: Du wartest ab, ob Dich Mitschüler bei der Themenverteilung ansprechen. Aber Achtung: Hier läufst Du Gefahr, vom Lehrer eingeteilt zu werden. Zufriedener macht meistens die zweite Variante: Ergreife selber die Initiative und geh auf Leute zu. Zugegeben, das erfordert ziemlichen Mut. Aber es lohnt sich!

 

Sportlich sein!

Mal wieder sollen Mannschaften gewählt werden. Und mal wieder werden die Sportmuffel bis zuletzt auf der Bank sitzen. Eigentlich kein Wunder, dass die sich beim Spiel nicht verausgaben. Das kannst Du ändern: Wähl die nicht so oft zu Anfang gewählten Mitschüler nicht erst am Ende, sobald Du eine Mannschaft aufstellst. Oder schlag vor, dass die weniger sportlichen Mitschüler die Teams zusammenstellen dürfen. Das stärkt auch die Klassengemeinschaft, weil nicht immer nur das Gewinnen im Vordergrund steht. . .

 

Offen sein!

Weshalb magst Du manche Mitschüler lieber als andere? Vielleicht, weil Dir Dein Bauch meldet, das Du Dich in Gegenwart des einen gut fühlst. Und beim anderen eher nicht. Auf Dein Gefühl zu hören, ist genau richtig. Manchmal kann es eine gute Idee sein, ein Abenteuer zu wagen und genau das Gegenteil zu tun. Sobald Du Dich nicht mehr verschließt, werden sich Deine Mitschüler viel eher öffnen. Also, gib anderen Schülern eine zweite Chance: Probier aus, was passiert, wenn Du offen für Neues bist! Denn auch Freundschaften verändern sich.

 

Interessiert sein!

Bestimmt sitzt auch in Deiner Klasse einer dieser Typen, die von anderen als „Langweiler“ wahrgenommen werden. Diese Beurteilung ist ersten nicht nur abwertend und oberflächlich, sondern sie stimmt oft gar nicht. Denn wenn wir ehrlich sind, gibt es keinen langweiligen Menschen. Jeder hat eine Menge spannender Dinge erlebt und kann viel Aufregendes berichten. Zeigst Du Interesse an anderen Menschen, erfährst Du nicht nur Interessantes. Sondern bist interessant für andere! Vielleicht ist einer der zurückhaltenden Schüler viel interessanter, als Du es bisher gedacht hast.