Traurigkeit: So kommst du damit klar!

Traurigkeit: So gehen andere damit um!

Was bedeutet Traurigkeit für dich? Wie gehst du damit um? Wir haben uns mal bei Jugendlichen umgehört. Hier ein paar Statements die Mut machen:

Tobias, 16, sagt dazu: "Mmhh . . .so 'nen depri braucht der Mensch ab und zu. . . da bekommt man wieder einen klaren Kopf . . . und denkt mal gründlich über alles nach . . . was bei mir selten ist, wenn ich keinen Depri hab ;-)."

Lea, 15, findet traurig sein gar nicht blöd: "Wenn immer alles gut läuft, steigen die Ansprüche viel zu schnell und man merkt gar nicht mehr, wie gut's einem geht. Heute bin ich traurig - ich weiß, dass es wieder besser wird. Es ist o.k.".

Manuel, 13, weiß meistens nicht, warum er traurig ist: "Das kommt einfach so. Ich bin immer froh, wenn's wieder vorbei ist."

Alexander, 17, powert sich lieber aus und versucht sich abzulenken: "Wenn's mir schlecht geht, treib ich am liebsten Sport - egal was . . . Hauptsache ich bin danach groggy. Manchmal hilft's aber nicht immer. Mein Kumpel säuft sich dann jedes Mal gnadenlos zu. Aber mir bringt das gar nix."

Anna-Lena, 16, sieht's poetisch: "Traurigkeit stelle ich mir immer als ein Meer vor. Ich schwimme ein bisschen drin und steig dann frisch erholt wieder raus. Was komisch ist: Je mehr ich mich abstrampel wieder aus dem Meer raus zu kommen, desto länger dauert es. Wenn ich es aber akzeptiere, dass ich schwimme und mich nur treiben lasse, werde ich von einer sanften Welle wieder an den Strand gespült."

Daniel, 15, findet es total lästig: "Das ist einfach nur ätzend! Richtiges Kopfkino: Ich spiel dann die Sachen immer wieder durch und kann's echt nicht stoppen. Eigentlich will ich mich dann ablenken, aber das zieht mich nur noch tiefer. Hab da auch kein Rezept. Irgendwann hört's von selbst auf."

Jan-Uwe, 13: "Wenn ich traurig bin, red ich mit anderen. Die können mich zwar auch nicht aufheitern aber ich hab jedenfalls nicht das Gefühl allein zu sein."

Marco, 18: "Meistens mag ich's, wenn ich traurig bin. Ich leb irgendwie bewusster und kann mich später total freuen, wenn ich wieder etwas schön find."

Stefanie, 12: "Ich hör dann immer traurige Musik. Und dann tu ich mir selbst total leid und heul mich so richtig aus. Ist echt peinlich - aber dann geht's mir besser."

Julia, 14: "Traurig zu sein, find ich gar nicht schlimm. Ich fühl mich dann oft allein. Aber ich lern mich dabei besser kennen."

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