Traurigkeit: So kommst du damit klar!

Voll zum Heulen: Die verschiedenen Seiten der Traurigkeit!

Traurig sind wir alle mal. Keinem geht's immer nur gut. Gerade in der Pubertät fällt der Stimmungslevel öfter mal radikal ab. Und das ohne erkennbaren Grund. Manchmal reicht der kleinste Anlass: Eben warst du noch super gut drauf und plötzlich fällst du in ein schwarzes Loch. Das kann ganz schön nerven.

Hormone machen manchmal traurig!

Während der Pubertät spielen die Hormone in deinem Körper oft verrückt. Und das wirkt sich direkt auf deine Stimmung aus. Da hilft oft nur eins: Mach kein Drama draus, halt still und warte, bis die Traurigkeit wieder verfliegt.

Wenn du ein Mädchen bist, dann kennst du das vielleicht. Ein paar Tage vor deiner nächsten Menstruation geht's los: Du wirst leicht reizbar, nimmst dir fast alles zu Herzen und könntest manchmal einfach nur losheulen. Auch das hat mit dem Hormonhaushalt in deinem Körper zu tun. Und auch hier gilt: Grübel nicht lang über die Ursachen nach, sondern versuch, es dir möglichst gutgehen zu lassen. Denn kurz nach Beginn der Menstruation lassen Traurigkeit und Reizbarkeit meistens von selbst wieder nach.

Traurigkeit hat oft ganz konkrete Gründe!

Liebeskummer, Streit mit den Eltern oder mit Freunden, verständnislose Lehrer . . . Oder noch schlimmer: Du hast einen nahe stehenden Menschen verloren oder dein Hund ist gestorben. Wenn du traurig bist, fühlst du dich schnell einsam und im Stich gelassen. Dann kommst du dir hilflos vor und denkst, dass sich die ganze Welt gegen dich verschworen hat. Das ist ganz schön anstrengend.

Aber: Seelischen Schmerz aushalten zu können, gehört zum Erwachsenwerden dazu. Denn Traurigkeit ist nicht nur Schmerz, sondern auch ein Heilmittel. Wenn du deine Traurigkeit zulässt, zeigst und auslebst, wird der Schmerz allmählich kleiner.

Deshalb: Weine ruhig, wenn dir danach ist. Denn Weinen entspannt und reinigt den Körper. Wer traurig ist empfindet auch tiefe Gefühle. Deshalb gibt's in traurigen Augenblicken auch Schönes zu entdecken.

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