Sport in der Hitze!?

Sport in der Hitze!?

Wir geben 12 Tipps, worauf Du beim Sport in der Hitze achten solltest.

Um Deine Gesundheit nicht zu gefährden und wirklich fit zu werden, kannst Du folgende Dinge ganz leicht umsetzen:

 

12 Tipps!

• Bei hohen Temperaturen ist die Leistungsfähigkeit (erstmal) herabgesetzt. Damit Du dem Körper nicht schadest, solltest Du Dein Trainingspensum so weit reduzieren, dass Du auch danach noch Kraftreserven verspürst.

• Bei intensivem Training sind 25 Grad bereits eine hohe Anforderung für den Körper. Ab 30 Grad sollten Sie Ausdauersport nur noch im Schatten betreiben. Jogge doch beispielsweise mal im Wald.

• Vor dem Training solltest Du ausreichend trinken.

• Die Kleidung sollte leicht, luftig und hell sein.

• Denke auch an Sonnenschutz. Fetthaltige Cremes sind für Sportler allerdings ungeeignet: Sie können die Poren verstopfen und das Schwitzen behindern. Besser sind leichte Lotionen oder fettfreie Gele. Kopfbedeckung nicht vergessen.

• Wer mag, kann seinen Kopf zwischendurch mit Wasser kühlen.

• Im Hochsommer sind die Temperaturen meist in den frühen Morgenstunden am niedrigsten. Wer abends joggen gehen will, sollte so spät wie möglich loslegen.

• Wer denkt, wenn es heiß ist, müsse man sich nicht aufwärmen und dehnen, liegt falsch: Die Außentemperatur hat keinen Einfluss auf die Muskeln. Deshalb solltest Du Dich immer vor dem Sport dehnen und aufwärmen, sonst besteht die Gefahr einer Zerrung.

• Nach dem Sport solltest Du nicht direkt unter die eiskalte Dusche gehen, denn das kann zu Herzrhythmusstörungen führen. Besser: Nachschwitzphase von etwa fünfzehn Minuten abwarten und mit einer als angenehm empfundenen Wassertemperatur duschen.

• Bei erhöhten Ozonwerten solltest Du draußen gar keinen Sport treiben. Tagesaktuelle Werte erhältst Du beim Umweltbundesamt unter http://www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung/aktuelle-luftdaten

• Beachte mögliche Warnsignale: Bei Kopfschmerzen, Heiß-Kalt-Schauern, Magenschmerzen oder Krämpfen müsst Du das Training abbrechen. Kennzeichen eines größeren Wassermangels sind Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Atemnot und Gehunfähigkeit.

• Es gibt auch Alternativen zum schweißtreibenden Laufen: Schwing Dich in den Fahrradsattel oder schnalle Dir Inline-Skates unter die Füße. Der Fahrtwind kühlt ab. Noch besser: Drehe Deine Trainingsrunden doch einfach mal im Wasser!

Quelle: DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e. V. Sondermeldung Juli 2014