Selbstverteidigung für Mädchen! Sieben Tipps!

Selbstverteidigung kann jeder lernen!
Selbstverteidigung kann jeder lernen!

Es ist die Horrorvorstellung schlechthin: Plötzlich wird man von jemand Fremden angegriffen oder sogar von einem Bekannten gepackt. Schlimmeres mag man sich gar nicht vorstellen.

Solche Übergriffe auf Mädchen und Frauen sind in Deutschland leider keine Seltenheit und passieren Jahr für Jahr tausendfach. Was du tun kannst um gar nicht erst in eine brenzlige Lage zu geraten, wie du dich am besten gegen Angriffe anderer schützt und wie du dich im Notfall wehrst: Hier kommen einige Selbstverteidigungstipps für Mädchen!

Selbstbewusstsein stärken
Wer mental stark ist, also sich selbst mag und nicht kleiner macht, als man ist - strahlt das auch aus! Wie? Vor allem durch seine Körpersprache! Ein aufrechter Gang, der Blick direkt nach vorne gerichtet - nicht nach unten - straffe Schultern - all das signalisiert schon der Außenwelt: Ich bin kein Opfer!

Mentale Abwehrkräfte
Bislang bist du eher jemand, der an sich zweifelt und nicht wirklich selbstsicher rüberkommt? Was gut ist für dich: Du kannst es trainieren, selbstsicherer zu werden. Zum Beispiel in dem du dir immer zu dir selbst sagst: Ich mag mich, ich bin stark, ich wehre mich gegen Ungerechtigkeit. Nimm dir eine Minute, zum Beispiel jeden Morgen vor dem Spiegel, schau dich bewusst an und dann ist es schnell gesagt, bewirkt aber viel in dir!
Wer nämlich mental stark ist, also selbstbewusst, handelt sicherer und aufmerksamer, so dass er oft gar nicht erst in eine brenzlige Situation gerät.

Cooles Hobby für Girls
Wie du dich am besten wappnest? Probiere doch mal mit deiner BFF ein Training aus, bei dem es um Selbstverteidigung geht. Ob Karate, Aikido, Judo oder ein Kurs an der Volkshochschule oder vom Sportverein ist dabei egal. Im Probetraining findet ihr heraus, ob der Sport, der Trainer, die anderen Jungs und Mädchen euer Ding ist und Fun bringt! Und ganz nebenbei trainiert ihr euren Kopf und Körper!

Aufmerksam sein
Früh erkannt, Gefahr gebannt. Klingt easy und trifft sicher nicht auf jeden Angriff zu. Aber fest steht: Du kannst die Augen offen halten, wenn du allein unterwegs bist und clever agieren. Sag deinen Eltern Bescheid wann dein Bus genau ankommt, damit sie dich vielleicht von dort abholen können. Bringen dich Freunde nach Hause, bitte sie, zu warten, bis du in der Tür drin bist.
Und das Allerwichtigste: Achte auf dich selbst! Oft warnt uns unser Bauch, wenn etwas nicht stimmt! Hast du das Gefühl, diese Straße ist heute nicht die richtige, jemand guckt komisch, du wirst gar verfolgt oder du nimmst lieber die Bahn statt das Fahrrad, dann höre auf deine Intuition. Sie ist wie ein Frühwarnsystem und schützt dich oft früher als der Kopf richtig begreift, dass etwas faul ist.

Für den Notfall üben
Was du mit deiner BFF, deinen Eltern oder anderen Vertrauten machen kannst: Rollenspiele! Sie sind am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, helfen aber im Ernstfall schneller zu reagieren. Indem einer den Angreifer imitiert, kannst du durch Wiederholungen trainieren, laut zu sprechen, zu schreien, deine Wut zu zeigen, dich zu wehren - mit Worten oder auch deinem Körper!

Schnell sein: super wichtig!
Wenn du wirklich in eine Angriffssituation gerätst, zögere nicht, dich zu verteidigen. Denn jede Sekunde kann dir gegenüber dem Angreifer einen Vorsprung verschaffen. Ob schnelles Treten, Wegducken oder um Hilfe schreien: Je öfter du das übst, desto sicherer kannst du dich fühlen.

Gewalt nur als letztes Mittel
Wichtig zu wissen: Es geht hier um Situationen, die wirklich selten vorkommen! Gewalt dient dabei deinem Schutz und deiner Sicherheit. In der Schule, Clique etc. reicht oft schon ein selbstbewusster Spruch oder ein Gespräch, um die Situation zu klären und sich zu wehren. Gewalt ist dabei in den allermeisten fehl am Platz.