Selbstbehauptungstraining - Mut tut gut!

So sieht das Training aus!

Das Training findet in einer Gruppe statt. Es besteht aus Gesprächen und aus praktischen Übungen. In den Gesprächen erfährst du, wie du dich in verschiedenen Situationen richtig verhalten sollst. In den Übungen lernst du in Rollenspielen, wie du die Theorie in die Praxis umsetzen kannst!

Außerdem bringen dir die Trainer im Selbstbehauptungstraining wichtige Verteidigungsgriffe bei. Denn falls die Selbstbehauptung mal nicht funktioniert, musst du auch wissen, wie du dich verteidigen kannst!

Du lernst einerseits, wie du dich mit wenig Kraftaufwand verteidigen kannst, andererseits, wie du dich aus bestimmten Klammergriffen befreien kannst!

Beispiel: Tatort Bus!

Deine Trainerin teilt euch in kleine Gruppen auf und jeder bekommt eine Rolle zugedacht. Einer spielt den Täter, der andere das Opfer. Nun stellt ihr eine Szene nach, die ihr zuvor ausführlich besprochen habt:

Du sitzt abends im Bus, außer dir sind kaum andere Fahrgäste zu sehen. Ein Typ setzt sich neben dich und spricht dich an. Der Typ kommt dir komisch vor, du fühlst dich unwohl und möchtest ihn am liebsten loswerden. Solche Situationen kommen oft vor. Aber meist traut man sich nicht, den anderen abzuweisen, weil man nicht weiß, wie man das am besten anstellen soll.

Dein Ziel ist es nun, das was du vorher gelernt hast, richtig anzuwenden! Wenn du mal nicht weiter weißt, steht dir deine Trainerin als Hilfestellung zur Seite!

Sinn des Trainings ist es, auf folgende Fragen die die richtigen Antworten zu finden und sie dann auch umzusetzen:

Wie vermeide ich von vorneherein, blöd angemacht zu werden?

Wie reagiere ich, wenn ich blöd angemacht werde?

Wann soll ich reagieren und wann soll ich besser abhauen?

Wie verteidige ich mich richtig, wenn ich angegriffen werde?

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