Last-Minute-Lernen! So holst du das Beste raus!

Dr. Sommer-Spezial: Last-Minute-Lernen!
Dr. Sommer-Spezial: Last-Minute-Lernen!

Nur noch eins, zwei Tage bis zur Prüfung oder Arbeit? Das kann knapp werden, wenn viel Stoff zu bewältigen ist oder Dir manche Themen einfach nicht zufliegen. Umso wichtiger, dass Du die verbleibende Zeit optimal nutzt. Wir geben Tipps, wie Du einen notenmäßigen Totalreinfall noch abwenden kannst. Los geht’s:

Volle Konzentration

„Ohne Fleiß kein Preis“ heißt es. Und dieses Sprichwort hat nun mal seine Berechtigung. Doch das heißt nicht, dass Du die Nacht durch lernen musst, um den Stoff in Deinen Kopf zu bekommen. Besser ist, Du nimmst Dir einen bestimmten Zeitraum vor, den Du erfahrungsgemäß gut durchalten kannst. Und in dieser Zeit, ziehst Du Dein Programm ohne Ablenkung durch.

Bewegen

Starr und steif am Schreibtisch lernt es sich nicht gut. Wenn es der Lernstoff zulässt, lauf dabei auf und ab. Bei Vokabeln geht das zum Beispiel gut. Verteile sie auf kleinen Zetteln in Deinem Zimmer und nimm Dir immer wieder neue hoch. Musst Du Text auswendig lernen, sprich ihn laut und verbinde ihn mit passenden Gesten. So bleibt es viel schneller in Deinem Kopf hängen. Und selbst wenn der Stoff kaum Bewegung zulässt: Steh ab und zu mal auf und streck Dich. Sonst wirst Du zu schnell matt und müde.

Überblick verschaffen

Du solltest ein Buch lesen und hast es nicht (ganz) geschafft? Dann geh ins Internet und lese Dir sogenannte Rezensionen oder Buchbesprechungen durch. Dort steht oft die Geschichte in der Zusammenfassung, oftmals werden kritische Anmerkungen gemacht oder die Moral bzw. Aussage einer Geschichte herausgearbeitet. So kannst Du zumindest zu einigen Fragen zum Inhalt und der Interpretation etwas sagen, statt nur zu dem ersten Kapitel.

So geht es auch bei anderen Themen: Suche Dir gute, kompakte Artikel zu einem Thema, damit Du wenigstens die Basics drauf hast und weißt, worum es geht.

Fakten-Check

Überlege Dir, was auf jeden Fall abgefragt wird: Formeln, Definitionen, Kernaussagen, Angaben zur Person oder wichtige Daten…! Diese Dinge solltest Du immer drauf haben, damit Du überhaupt irgendwas schreiben kannst. Alles ist besser als nichts zu schreiben. Denn selbst halbe Punkte für Beinahe-Treffer haben schon viele Menschen vor einer fünf oder sechs bewahrt.

Spickzettel schreiben

Den darfst Du natürlich in der Schule nicht benutzen. Aber ein gut geschriebener Spickzettel ist eine optimale Vorbereitung auf eine Arbeit. Du machst Dir dafür nämlich Gedanken, was wohl sicher drankommen wird und schreibst es einmal sorgfältig auf. Dabei lernst Du automatisch einen Teil der entscheidenden Infos. Steck ihn Dir in die Tasche und lass Dich damit nicht erwischen. Er soll Dir nur Sicherheit geben, falls Du ein Blackout befürchtest.

Entspannen!

Du kannst nicht mehr? Dann entspanne Dich bei etwas Schönem und geh rechtzeitig schlafen. Ein wacher Geist ist leistungsfähiger als das Hirn eines übermüdeten Schülers.

Und noch eins: Finger weg von Alkohol oder Ähnlichem. Denn wer nach dem Lernen Alkohol trinkt, kann sich das Erlernte längst nicht so gut und lange merken, wie Nüchterne. Das ist erwiesen. Und Du willst ja nicht umsonst gelernt haben. Oder?

Viel Erfolg!