Lampenfieber: Wie du ganz gelassen bleibst!

Auch wenn's schwer fällt: Gut vorbereiten hilft!
Auch wenn's schwer fällt: Gut vorbereiten hilft!

Aufregung macht wach, doch zu viel davon lähmt die Gedanken. Wir geben dir Tipps, wie du deine Prüfungsangst viel besser in den Griff kriegst!

Atemnot, Übelkeit, Herzrasen, feuchte Hände, Zittern, weiche Knie, Rotwerden... Das alles sind Symptome der Angst. Jeder kennt sie. Vor allem, wenn's drauf ankommt, z.B. vor Prüfungen oder öffentlichen Auftritten.

Schauspieler oder Musiker nennen diesen Zustand "Lampenfieber". Ein bisschen Lampenfieber ist gut und steigert sogar deine Leistungsfähigkeit. Zu viel davon lähmt dich und blockiert dein Gehirn.

Das kannst du gegen dein Lampenfieber tun:

Lass die unangenehmen Gefühle zu!

Es ist okay, dass du aufgeregt bist. Das ist eben deine Natur und gehört zu deiner Persönlichkeit. Ärgere dich nicht die ganz Zeit darüber. Was hilft: Spüre deine Aufregung. Nimm sie bewusst wahr. Wo sitzt sie? Im Bauch, im Brustkorb, in den Beinen? Überlege dir, wie du diese Körperpartien entspannen kannst: Tief durch atmen, kurz hinlegen, warmen Tee oder Kakao trinken, dicke Socken anziehen, an etwas Schönes denken, bewegen. . . Dir fällt sicher etwas ein, womit du dir etwas Gutes tun kannst.

Oft wird allein dadurch die Aufregung viel schwächer und sie steht dir nicht mehr so sehr im Weg!

Sei gut vorbereitet!

Wenn du dich schlecht vorbereitest, wirst du zu Recht angespannt sein. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass du nicht gut abschneidest, ist dann besonders groß. Also verlasse dich nicht auf deine Fähigkeit zum Improvisieren. Das geht höchstens ab und zu mal beim Theater.

Besser ist: Bereite dich so gut vor, wie es geht. So weißt du immer: Ich hab getan, was ich konnte, um mein bestmögliches Ergebnis zu bringen. Du weiß am besten, ob du alles gegeben hast! Deshalb sei hinterher auch ehrlich mit dir, ob du wirklich vollen Einsatz gebracht hast - oder eben nicht! Wenn es so war, hat das einen großen Vorteil: Selbst wenn es dann keine super Leistung geworden ist, weißt du: Das war meine Bestleistung zu diesem Thema. Mehr geht eben nicht!

Das fühlt sich immer noch bedeutend besser an, als wenn du zu dir sagen musst: "Kein Wunder! Ich war ja auch faul." Oder? Also los. . .

Denk positiv!

Sätze wie "Das schaffe ich nie!" oder "Ich muss unbedingt der Beste sein!" produzieren zusätzlich Stress und helfen dir nicht weiter. Ersetze sie durch "Power-Sätze" wie "Das kann ich gut schaffen!" oder "Ich bin gut vorbereitet und gebe mein Bestes!". Finde Sätze, die genau auf dich passen!

Denk dabei auch gern an die vielen Momente, in denen etwas super gelaufen ist, obwohl du aufgeregt warst. . . Du darfst dir ruhig etwas mehr vertrauen!

Bewege dich vor deiner Prüfung!

Wenn du angespannt auf einem Stuhl sitzt, bis es losgeht, verkrampfst du dich schnell. Das gibt meistens Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen. Also: Komm in Bewegung. Schon Stehen ist besser als Sitzen. Tanze, mach eine Spaziergang, laufe den Flur rauf und runter oder was dir sonst Spaß machen könnte! Das beruhigt und baut Adrenalin im Körper ab, das für die Aufregung verantwortlich ist.

Geh vor deiner Prüfung noch mal auf Toilette!

Wer aufgeregt ist, hat schnell das Gefühl aufs Klo zu müssen. Das lenkt ab und stört deine Konzentration. Deshalb vorher noch mal pinkeln! Selbst wenn du dann trotzdem das Gefühl hast, dass Du mal musst, weißt du: Das ist jetzt nur, weil ich so nervös bin. . .

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