Kiffen: Die wichtigen Facts!

So schadet dir das Kiffen!

Klar ist: Wer aus Neugier mal an einem Joint zieht, wird davon nicht gleich abhängig oder drogensüchtig. Doch die Gefahr beim Kiffen besteht darin, dass es nicht beim einmaligen oder gelegentlichen Drogenkonsum bleibt. Für etwa 10 Prozent der Jugendlichen, die mal Haschisch oder Marihuana probiert haben, wird der Konsum zum Problem. Sie werden süchtig!

Kiffen schadet deiner Gesundheit! Wie sehr es dir schadet hängt davon ab, warum, wie oft, wie viel und mit wem du kiffst!

Kiffen aus Unzufriedenheit: Wenn du aus Unzufriedenheit, innerer Leere oder Sinnlosigkeitsgefühlen kiffst, dann ist es wahrscheinlich, dass du über kurz oder lang psychisch davon abhängig wirst. Auf Dauer ist es nämlich so, dass die Droge deine negativen Gefühle verstärkt. Du kannst deine Probleme dann mit der Droge nicht mehr verdrängen, kiffst deshalb öfter und mehr und wirst mit der Zeit immer antriebsloser und gleichgültiger.

Dauerkiffer: Kiffst du jede Woche, fast jeden Tag oder sogar mehrmals täglich, gehörst du zu den Dauerkiffern. Dann stellen sich bei dir bald Konzentrationsstörungen und Erinnerungslücken ein. Du kannst dir dann viele Sachen nicht mehr richtig merken. Das wirkt sich meistens auch dramatisch auf deine schulischen Leistungen aus. Da Haschisch/Marihuana bei regelmäßigem Gebrauch deine Vitalität dämpft, ziehst du dich mit der Zeit immer mehr von Freunden zurück und deine sozialen Kontakte schlafen ein. Außerdem lässt deine sexuelle Lust und Leistungsfähigkeit nach und du schädigst dein Gehirn dauerhaft.

Kiffen in der Clique: Wenn du kiffst, weil die meisten aus deiner Clique auch kiffen und du nicht als Spielverderber gelten willst, hast du ein Problem mit deinem Selbstbewusstsein. Doch durchs Kiffen wird das Problem noch größer. Du traust dir dann schon bald überhaupt nichts mehr zu, wirst immer unsicherer und ziehst dich ganz in dich zurück. Zu Freundschaften in der Clique bist du dann nicht mehr fähig. Und alles, was in deiner Clique dann noch wichtig ist, sind Fragen wie: Wer hat was zu rauchen? Wo gibt's was zu rauchen? Alles dreht sich nur noch um die Beschaffung und den Konsum der Droge. Das ist ganz schön öde und langweilig. Und: Den Kick des ersten Joints spürst du dann schon lange nicht mehr, weil sich dein Körper an die Wirkung der Droge gewöhnt hat. Was dann bleibt ist nur das Gefühl von Energie- und Lustlosigkeit: Kein Bock auf garnix!

Hier bekommst du Hilfe, wenn du mit dem Kiffen aufhören willst!

drugcom.de - Die Drogenberatung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

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