Gewalt in der Schule: Tipps für Opfer!

Tritt selbstsicher auf!

Selbstverteidigung beginnt im Kopf!

Um dich wirkungsvoll verteidigen zu können, musst du deine Grenzen kennen. Wie weit darf ein anderer bei dir gehen? Wo darf er dich anfassen? Wie darf er mit dir sprechen? Wenn du das für dich geklärt hast heißt es, diese Grenzen selbstbewusst verteidigen.

Gefahren erkennen!

Du musst lernen, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen. Überleg dir vorher, wie du im Ernstfall reagierst. Wenn du weißt, was du im Notfall tun kannst, hast du nicht mehr soviel Angst. Denn: Zu viel Angst macht dich handlungsunfähig!

Die Angst in den Griff kriegen!

Angst zu haben ist völlig okay. Sie lässt dich hellhörig werden und regt dich zu vorsichtigem Verhalten an. Übermäßige Angst behindert dich. Sie ist die wirksamste Waffe, die ein Angreifer gegen dich hat. Menschen, die bei einem Angriff verängstigt sind, wehren sich meistens nicht. Aber: Bist du gut vorbereitet, kriegst du deine Angst in den Griff.

Selbstsicherheit ausstrahlen!

Dein Selbstbewusstsein äußert sich in deinem Verhalten und deinem Auftreten. Achte auf eine aufrechte Körperhaltung, sprich mit deutlicher und fester Stimme, behalte einen klaren Blick und wende dich nicht schüchtern ab, wenn du provoziert wirst! Das signalisiert dem Angreifer: Vorsicht, der/die ist nicht so leicht einzuschüchtern! Wenn du Selbstbewusstsein ausstrahlst und dir Respekt verschaffen kannst, bist du weniger gefährdet.

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