Gesundheit: Was dir schadet und was nicht!

Gesundheit: Was dir schadet und was nicht!

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Ist Ritzen wirklich eine Sucht? Ja, so kann man das sehen! Sich zu ritzen ist eine Form von selbstverletzendem Verhalten (SVV). Menschen, die sich selbst verletzen, stehen unter einem hohen, schwer aushaltbaren, emotionalen Druck. Gefühle wie Wut, Angst, Trauer oder Hilflosigkeit richten sie nicht nach außen, sondern gegen sich selbst, indem sie sich Verletzungen zufügen. Die Verletzungen geschehen oft zwanghaft, wie in Trance. Manchmal fehlt sogar die Erinnerung daran. Die Scham und die Wut über das eigene selbstverletzende Verhalten führen dazu, dass sich erneut Druck aufbaut, der zu erneutem selbstverletzenden Verhalten führt. So beginnt der Teufelskreis immer wieder von vorne. Da dieses Verhalten Suchtcharakter hat, kann man beim Ritzen durchaus von einer Abhängigkeit oder Sucht sprechen. Menschen, die sich regelmäßig selbst verletzen brauchen professionelle Hilfe!