Fünf Elterntypen im Check: Wer nervt, wer nicht?

Dr. Sommer-Spezial: Fünf Elterntypen im Check!
Dr. Sommer-Spezial: Fünf Elterntypen im Check!

Boah, nicht schon wieder! Stress und Streitereien mit den Eltern sind für viele Jugendliche einfach nervig. Und umgekehrt! Wie heftig es zur Sache geht oder ob du dich mit deinen Eltern auch in der Pubertät einigermaßen verstehst, ist vor allem Typsache.

Es gibt die Mega-Strengen, die Super-Entspannten oder die Peinlich-Coolen: Welcher Eltern-Typ deine sind und wie du am besten mit ihnen umgehst, verraten wir dir hier!

1) Die Mega-Strengen

„Nein, nein, nein!“ Das scheint ihr Lieblingswort zu sein, denn sie sind was Weggehen, Taschengeld & Co. angeht eher konservativ und richten sich gerne danach, was das Gesetz erlaubt!

Tipp: Sie kannst du zum Beispiel mit guten Noten manchmal aus der Reserve locken. Achtung, auf Nörgeln und Motzen reagieren sie gereizt oder stur! Verhandeln bringt nur was, wenn du ganz hiebfeste und logische Argumente vorbringst, zum Beispiel dass auf der Schulparty bis zum Schluss erwachsene Aufsichtspersonen dabei sind!

2) Die Möchtegern-Coolen

"Kein Problem, so waren wir auch!" Das ist das Motto, mit dem dieser Eltern-Typ gerne daherkommt. Sie sind zugegeben für ihr Alter noch ganz hip, aber übertreiben es auch mal gerne. Spätestens wenn sie die gleichen Labels und Klamotten tragen wie du selbst, hört der Spaß auf.

Tipp: Sie sind von Natur aus ziemlich gechillt, was Hobbys, Kohle und Freunde angeht. Nutze das für Dich, aber nutze es nicht aus. Denn auch diese Eltern haben ihre Grenzen.

Und: Wenn die coole Masche dir too much wird, sag es ruhig auch mal. Schließlich bist du das Kind und sie die Eltern - und nicht umgekehrt.

3) Die Immer-Beschäftigten

"Hm. Alles klar. Später, Schatz!" Das sind typische Antworten, die diese Spezies Eltern gerne parat haben. Denn meistens machen sie mehrere Dinge gleichzeitig oder sind gerade auf dem Sprung. Das kann ein Vorteil sein, weil du viele Freiräume bekommst und sie vielleicht auch nicht alles mitbekommen. Aber es kann auch nerven, weil man oft um ihre Aufmerksamkeit buhlen muss!

Tipp: Vereinbare mit ihnen feste Zeiten (abends oder am Wochenende), an denen du ihnen erzählen kannst, was los ist, was dich beschäftigt und was so ansteht - und zwar in aller Ruhe! Dann können sie später nicht sagen, sie hätten nicht von der Schulaufführung oder dem wichtigen Turnier gewusst.

4) Die Super-Glucken

"Geht's dir gut? Bedrückt dich was? Da ist doch was im Busch?!" Die Super-Glucken wollen immer wissen, wie es dir geht, nein, dass es dir gut geht. Das ist toll, denn Fürsorge von Eltern ist schließlich wichtig für dich. Das Gefühl, dass sie immer für einen da sind ist wirklich wertvoll. Aber zum Erwachsenwerden gehört eben auch, Dinge mal alleine zu machen oder durchzustehen! Und genau dieses Abnabeln und Loslassen fällt diesem Typ Eltern super-schwer.

Tipp: Zeige ihnen, dass du auch weiter ein besonderes, inniges Verhältnis zu ihnen schätzt und gerne Zeit mit verbringst. Aber dafür eben auch öfter mal Freunde mit nach Hause bringen willst und dann nicht gestört werden möchtest! Oder: Dass die große weite Welt ruft und Du einfach Party machen willst.

5) Die Halbwegs-Entspannten

Glückwunsch! Dieser Eltern-Typ ist so was wie der Jackpot unter den Erzeugern. Sie sind meist fair, lassen dir deine Freiheit, aber sind auch da, wenn du sie bei wichtigen Anlässen brauchst! Und sie lassen Dich nicht sehenden Auges in Probleme rasseln. Eine gute Mischung. Aber klar gibt es auch mal Diskussionen und Entscheidungen, die du nicht verstehst und blöd findest. Das kommt zum Glück selten vor!

Tipp: Weiter so, achte darauf, dass du auch deinen Anteil an diesem guten Verhältnis zu deinen Eltern weiter erfüllst, also zum Beispiel einfach ehrlich sein oder sich an Absprachen halten. Dann steht dir auch kein Stress bevor und es bleibt so entspannt wie bisher!