Fernbeziehung: Bist du denn der Typ dafür?

Wochenendbeziehungen

Sie haben ihren eigenen Rhythmus: Während der Woche bist du "Single" und lebst dein Leben zuhause. Und am Wochenende - manchmal auch nur alle zwei oder drei Wochenenden - schaltest du auf Beziehung um.

Ohne Vertrauen geht's nicht! Und davon braucht eine Wochenendbeziehung eine ganze Menge. Früher oder später taucht das Thema der gegenseitigen Treue auf. Redet unbedingt drüber! Denn eine Beziehung auf Distanz kann nur gut gehen, wenn beide bereit sind, den anderen loszulassen und ihm ein Stück Freiheit gewähren.

Dazu gehört auch, seinem Schatz zuzugestehen, dass er seine Freizeit mit anderen verbringt, und sich auch ohne dich eine schöne Zeit macht. Sonst erstickt die Liebesbeziehung schnell an Misstrauen, Eifersucht und Vorwürfen.

Probleme nicht unter den Teppich kehren! Die Zeit, die man in einer Wochenendbeziehung gemeinsam verbringen kann, ist knapp. Deshalb neigen manche dazu, an den kostbaren Wochenenden Probleme oder Konflikte einfach auszusparen. Wer die wenige gemeinsame Zeit nur harmonisch und lieb verbringen will, geht das Risiko ein, dass seine Beziehung mit der Zeit unecht wird und die Liebe einfach abflaut.

Es ist völlig normal, wenn es in Wochenendbeziehungen ab und zu ordentlich kracht. Das ist ein Zeichen dafür, dass ihr Probleme anpackt und ihnen nicht ausweicht. Wichtig ist nur, dass ihr möglichst nicht im Streit auseinander geht.

Denn: Miese Stimmung, die sich bis zum nächsten Treffen hinzieht, belastet die Beziehung. Reicht die Zeit nicht mehr aus, um sich zu versöhnen, dann trefft wenigstens eine Vereinbarung. Zum Beispiel: "Lass uns morgen Abend noch mal drüber telefonieren!"

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