E-Zigarette! Ist sie wirklich ungefährlich?

E-Zigarette! Ist sie wirklich ungefährlich?
E-Zigarette! Ist sie wirklich ungefährlich?

Elektrische Zigaretten werden auch E-Zigaretten genannt. Sie haben meist eine Form, die der einer Zigarette gleicht. Es ist jedoch kein Tabak in ihnen enthalten, sondern ein nikotinhaltiges Liquid. Dieses wird durch elektrische Erwärmung verdampft.

Der Konsument saugt am Mundstück der E-Zigarette den Dampf in seine Mundhöhle (Paffen) oder inhaliert den Dampf. Das Nikotin wird dann über die Schleimhäute und die Lunge in den Körper aufgenommen.   

 

Wie schädlich E-Zigaretten sind:

Es gibt noch keine Langzeitstudien zu möglichen Schäden für Konsumenten von E-Zigaretten und die Menschen in ihrer Umgebung.

Fest steht jedoch, dass ein Zug an einer Dampfzigarette wesentlich weniger Schadstoffkonzentration aufweist,  als beim Tabakkonsum. Dauerhafter Tabakkonsum führt nachgewiesenermaßen neben der Sucht zu vielen anderen Folgeerkrankungen die nicht selten tödlich enden. Denn bei Tabak ist es vor allem der Teer, der die Lunge und den gesamten Körper stark schädigen kann. Und Teer gibt es in der E-Zigarette immerhin nicht.

Süchtig macht jedoch auch die E-Zigarette, deren weiteren Auswirkungen auf den Körper noch nicht ausreichend erforscht sind.  Keine Entwarnung also!

Keine Verharmlosung!

Nikotin ist eine Droge, die schnell abhängig macht. Und die Gefahr einer Anhängigkeit besteht dadurch auch beim Gebrauch von E-Zigaretten. Harmlos ist dieses Suchtmittel also nicht.

Außerdem gibt es bisher keine einheitliche Kennzeichnungspflicht für die Inhaltstoffe im Liquid der E-Zigaretten. Was und wieviel genau inhaliert wird, weiß der Verbraucher daher oft nicht genau.  

 

E-Zigaretten, um mit dem Rauchen aufzuhören?

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Weniger schädlich (nicht unschädlich!!!) ist die E-Zigarette im Vergleich zur Tabakzigarette schon. Das Umsteigen ist also ein erster möglicher Schritt, um dem Körper weniger stark zu schaden.

Fachärzte empfehlen jedoch andere Produkte zur Nikotinentwöhnung, die nicht ein so starkes Abhängigkeitspotenzial wie E-Zigatetten haben. Nikotin-Pflaster zum Beispiel.

Wer mit dem Rauchen aufhören will und es allein nicht schafft, kann sich einer Drogenberatungsstelle oder einem Lungenfacharzt (Pneumologen) anvertrauen. Denn der Erfolg einer Rauchentwöhnung hängt unter anderem davon ab, dass man es nach fachlicher Anweisung macht und die Behandlung durchzieht.