Die besten Tipps gegen Lampenfieber, Redeangst und Blackout!

Die besten Tipps gegen Lampenfieber!
Die besten Tipps gegen Lampenfieber!

Bloß jetzt nicht versagen, ins Stottern kommen oder Stuss reden! Diese Angst kennen viele, die vor Mitschülern Fragen der Lehrer beantworten oder ein Referat halten sollen.

Diese Angst ist zwar menschlich, aber sie nervt. Und wer einmal in dieser Angelegenheit was richtig Peinliches erlebt hat, will das niiieeee wieder. Deshalb bekommst Du hier Tipps, wie Du Dich mental auf stressige Situationen in der Schule vorbereiten kannst.

Vorbeugung:
Gute und rechtzeitige Vorbereitung entspannen Dich. Denn Du weißt, was Du im Kopf abrufen kannst, wenn Deine Nerven gut mitmachen. Sicherheit gibt das laute Aussprechen des Gelernten. Das kannst Du allein üben oder vor einem Freund/einer Freundin. Ob Du alles gut erklären kannst, merkst Du dann am besten, wenn Du es jemandem erzählst, der vorher noch nicht viel davon gehört hat.

Wenn es ernst wird und Du aufgrufen wirst: Richte Deinen Blick auf lächelnde Menschen, die Dich mögen. Das gibt positive Energie und Selbstsicherheit. Und bewahre Dir Deinen Humor. Wenn es mal schlecht läuft, hilft es tatsächlich, wenn Du über Dich selbst auch ein bisschen lachen kannst.

Lampenfieber

Die Situation: Auftritt, Prüfung, Referat! Du hast Herzklopfen, Dir ist schlecht oder Du musst ständig auf Klo? Das sind normale Reaktionen auf den Stress, den Du gerade erlebst. Je nach dem, was für ein Typ Du bist, ist es nur ein bisschen so oder sehr ausgeprägt.

Die Lösung: Gegen richtig schlimme Ängste kann man therapeutisch was machen. Gegen Übelkeit und starke Aufregung gibt es gute homöopathische Globuli aus der Apotheke. Ein bisschen gehören diese Körperreaktionen aber auch einfach dazu. Der erhöhte Puls sorgt zum Beispiel dafür, dass wir unsere Energie gut für das bevorstehende Ereignis bündeln und alles aus uns rausholen.

Und das Bauchkribbeln kann ja auch ganz schön sein. Oder? Also kämpfe nicht dagegen an. Es sei denn, Du leidest extrem.

Redeangst

redeangst
Redeangst!

Die Situation: Du bist dran vor der Gruppe etwas zu sagen. Vom eigenen Platz aus geht es vielleicht noch. Aber von der Tafel aus ist es kaum auszuhalten und Du bekommst kaum einen Ton raus!?

Die Lösung: Übe zu Hause die Sätze, die abgefragt werden könnten oder die Du sagen musst, laut vor dem Spiegel. Sprich sie ruhig mal übertrieben laut aus. Mach gute Erfahrungen damit, Dich beim Sprechen zu hören und zu sehen.

Erlebe, was Du kannst – in Deiner Fantasie. Male Dir aus, wie selbstsicher und kompetent Du am nächsten Tag antwortest, wenn Du aufgerufen wirst. Was Du Dir in Gedanken zutraust, steckt auch in Dir. Und bald kannst Du es zeigen.

Probe auch vor Menschen, denen Du vertraust, und bitte sie, Dir eine liebevolle Rückmeldung zu geben, was ihnen gut gefallen hat. Das stärkt Dein Selbstvertrauen.

Atmen nicht vergessen. Tief Luft holen und dann sprechen. Das gibt einen guten Ton. Kopf hoch, damit die Stimmbänder sich bewegen können und los geht’s.

Stelle Dir vor Deinem inneren Auge jemanden vor, dem Du das Ganze erzählst. Einen Menschen, den Du lieb hast und der Dir nur Gutes will. Vielleicht hast Du sogar so jemanden in der Klasse. Fixiere Dich auf diesen Menschen oder die Vorstellung von ihm. Und dann erzähle es nur ihm. Das hilft wirklich. Viele Redner machen das, wenn sie aufgeregt sind.

Blackout!

Die Situation: Du weißt es eigentlich, aber plötzlich ist alles weg! Horror. In dem Moment gelingt es den meisten nicht sofort, sich wieder zu besinnen und einen Neustart zu wagen. Das Peinlichkeitsgefühl macht einfach irgendwie handlungsunfähig.

Die Lösung: Sprich es aus! Zum Beispiel so: "Mir ist das so peinlich. Aber ich hab alles vergessen. Blackout!" Dann ist der erste Druck weg. Und dann kommt es etwas auf die Situation an. Oft ist es völlig okay zu fragen und sich helfen zu lassen. Zum Beispiel mit diesen Fragen:

  • Können sie mir helfen/einen Tipp geben?
  • Kann jemand kurz für mich übernehmen?
  • Kann ich das bitte nachher oder morgen noch mal versuchen? Bei mir geht gerade nichts.  
  • Kann ich bitte bei was anderem dran kommen? Ich weiß grade gar nichts mehr.

Also bevor Du irgendwelchen verzweifelten Kram von Dir gibst, hoffe lieber auf Unterstützung und eine zweite Chance. Das kann schließlich wirklich jedem mal passieren.

 Angst vor Blamage oder Lachern!?

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Angst vor Blamage oder Lachern!?

Lass Dir nicht gefallen, wenn schadenfrohe Mitschüler Dich auslachen. Sag gleich oder später zu den Witzbolden etwas wie:

  • Du hast gut lachen. Du stehst ja auch nicht hier!
  • Lach nur. Du kommst auch noch dran.
  • Gib mir lieber einen Tipp, statt mich auszulachen.
  • Willst du mit mir tauschen?

Jeder kann mal was vergeigen. Das vergisst man nur schneller als die eigene Blamage. Aber die anderen vergessen das schneller als Du glaubst. Vor allem, wenn Du selber auch nicht mehr lange davon sprichst. Mach Dir klar, wo Deine Stärken sind und trumpfe in diesen Gebieten auf. Wenn es dann woanders mal nicht so gut läuft, ist das normal.