Das Verhütungsstäbchen!

Hier schiebt der Arzt das Verhütungsstäbchen unter die Haut!

Wir erklären, wie dieses hormonelle Verhütungsmittel für Frauen funktioniert.

Das Verhütungsstäbchen ist ein hormonelles Verhütungsmittel für Frauen. Das Stäbchen ist biegsam, etwa vier Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von etwa zwei Millimetern. Dieses Verhütungsmittel wird von einem Arzt direkt unter die Haut gesetzt. Das heißt: Mit einer Art Kanüle wird es unter die Haut geschoben und dort platziert. Danach wird es von dieser Stelle aus beständig Hormone an den Körper abgeben. Deshalb bekommst Du das Verhütungsstäbchen nur auf Rezept beim Arzt.

Etwa drei Jahre lang verhindern die in dem Kunststoffstäbchen enthaltenen Hormone, dass ein Ei zur Befruchtung heranwächst. Auch der Gebärmutterhals verändert sich so, dass Spermien nicht so einfach eindringen können. So schützt es sicher vor einer ungewollten Schwangerschaft. Nach den drei Jahren kann der Arzt durch einen kleinen Schnitt in die Haut das Implantat entfernen. Auf Wunsch ist das aber auch früher möglich.

Normalerweise wird das Verhütungsstäbchen für junge Mädchen nicht empfohlen. Es kann jedoch Gründe geben, weshalb der Frauenarzt auch einer Jugendlichen zur Anwendung des Verhütungsstäbchens rät. Wenn Du Dich für diese Verhütungsmethode interessierst, sprich einfach Deinen Arzt darauf an. Er wird Dir dabei helfen, die beste Lösung für Dich zu finden.

Wie bei jedem hormonellen Verhütungsmittel kann auch das Verhütungsstäbchen Nebenwirkungen haben. Die Regelblutung bleibt zum Beispiel aus, ist unregelmäßig oder es kommt zu Schmierblutungen. Aber auch Kopfschmerzen und Brustspannen können auftreten.

Noch mehr Infos über Verhütung:

» Pillen! Welche Unterschiede es gibt!

» So benutzt Du Kondome richtig!