Beratungslehrer! Hot-List!

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"Kindeswohlgefährdung"! So nennt man das beim Jugendamt, wenn das körperliche oder seelische Wohlergehen eines Schülers ernsthaft in Gefahr ist. Es ist Aufgabe der Schule und des Beratungslehrers für einen Schüler da zu sein, wenn er oder sie zu Hause oder durch andere Personen in seinem sozialen Umfeld Gewalt ausgesetzt ist, bedroht wird oder sich niemand um ihn kümmert. Schüler bekommen also nicht nur Hilfe, wenn sie von Gewalt bedroht oder betroffen sind. Einige Jungen und Mädchen brauchen auch Hilfe, wenn sich zu Hause niemand darum sorgt, dass sie in die Schule gehen können, genug zu essen haben, genügend wärmende Kleidung besitzen, dass sie im Fall einer Krankheit richtig behandelt werden und so weiter. Bei dieser Art der sozialen Vernachlässigung muss die Schule in einigen Fällen Kontakt mit dem Jugendamt oder dem Amt für soziale Dienste aufnehmen. Gemeinsam wird dann geschaut, welche Hilfe die Familie braucht, um sich wieder angemessen um das betroffene Kind kümmern zu können oder wie dem Kind auf andere Weise geholfen werden kann.