5 Phasen, die wirklich JEDE Beziehung durchläuft!

Keine Beziehung ist jeden Tag gleich!
Keine Beziehung ist jeden Tag gleich!

Bäng! Beide voll verliebt! Ziemlich klar, dass das früher oder später in eine Beziehung münden wird. Aber nach dem „Bäng“ verändern sich die Gefühle irgendwann und die Beziehung bekommt eine andere Tiefe. Dabei gibt es Phasen, die sich bei vielen Paaren ähneln. Hier erfährst Du mehr darüber.

1. Der Scann!
Finden sich zwei Menschen auf diesem Planten, läuft schon in der ersten Sekunde etwas ab, was den weiteren Verlauf stark prägt: Das erste unbewusste abscannen des Gegenübers. Diese Phase ist kurz aber entscheidend. Denn schon in diesem Moment bilden wir Vorstellungen und Erwartungen, wie es wohl mit dem anderen sein könnte. Der Moment selbst mit all seinen Sinneserfahrungen zusammen mit dem wunderbaren Zukunftsbild lösen dann die ersten Schmetterlinge im Bauch aus.

Das schönste Dauerkribbeln der Welt: Schmetterlinge im Bauch!
Das schönste Dauerkribbeln der Welt: Schmetterlinge im Bauch!

2. Schmetterlingsphase! Die Anbahnung!
Sind sich beide unausgesprochen einig, dass sie gerade einen Volltreffer gelandet haben, geht es in die Phase der Beziehungsanbahnung. Telefonieren, chatten, skypen, daten – der Sehnsucht nach dem anderen so oft es geht nachzugehen und Kontakt herzustellen ist jetzt das Thema Nummer 1 für Verliebte. Mit jedem Kontakt und Treffen wird die Liebe befeuert und es steigt die Sicherheit, dass der andere wirklich exklusiv in einen verliebt ist. Daraus eine Beziehung zu machen, gibt dem Ganzen eine Überschrift, die die Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit des Zusammenseins unterstreicht.

3. Das Offiziell-Machen!
Nächster Schritt: Ist erst mal innerlich oder auch gegenseitig beschlossen, dass man sich als festes Paar sieht, sollen es auch die anderen erfahren. Denn Paare sind oft sehr stolz und glücklich und wollen dieses Glück mit ihrer Umgebung teilen, in denen sie allen ihnen wichtigen Menschen davon erzählen. Oder sie zeigen es durch demonstratives Händchenhalten, auf dem Schoß sitzen und Knutschen in der Öffentlichkeit. Nach dem Motto: Soll doch alle Welt davon erfahren, dass wir uns lieben.

4. Beziehungs-Alltag von Verliebten!
Die erste Zeit in einer Beziehung von Verliebten ist toll, weil es ein großes gegenseitiges Bedürfnis nach Nähe und Austausch gibt und die Erfüllung sich einfach aufregend und toll anfühlt. Diese Phase kann lange dauern, wenn auch die Schmetterlinge irgendwann nach und nach verfliegen. Aber Letzteres ist normal.

In dieser ersten Zeit sehen wie kleine oder große Macken des anderen noch nicht so richtig und wir zeigen unsere Macken na klar auch noch nicht so sehr, weil jeder für den anderen perfekt sein will. Bleiben die Macken erträglich oder liebenswert, gibt es keinen Grund zur Sorge.

Ohne die rosarote Brille kommen Dinge zum Vorschein, die Du vorher nicht gesehen hast. Normal!
Ohne die rosarote Brille kommen Dinge zum Vorschein, die Du vorher nicht gesehen hast. Normal!

5. Der Realitätsabgleich im Beziehungsalltag!
Ist auch der letzte Schmetterling ausgeflogen, merken Paare, dass der Glanz beim Goldschatz hier und da matte Stellen bekommen hat. Es kommen Sätze in den eigenen Kopf, wie: Manchmal benimmt er/sie sich schon komisch. Wenn er das macht, sieht er irgendwie merkwürdig aus. Oder: Diese Sache kann ich bei ihm/ihr wirklich nicht so gut leiden/nachvollziehen. Vielleicht auch: Heut wäre ich eigentlich gern mal allein.

All das ist kein Grund, gleich die Beziehung anzuzweifeln. Du hast halt die berühmte rosarote Brille (unfreiwillig) abgesetzt. Und nun stellst Du hier und dort fest, dass Deine anfängliche Vorstellung (Phase 1) von Deinem Schatz nicht in allen Bereichen mit der Realität zusammen passt. Das geht wirklich allen Paaren so. Es ist eben niemand perfekt in dem Sinne, dass er 100 prozentig so ist, wie es sich der Partner erträumt hat.

Jetzt heißt es für beide:
1)    Tolerant sein. Er/sie muss nicht jeden Deiner Wünsche erfüllen.  
2)    Den anderen akzeptieren, wie er ist.
3)    Für seine/ihre Dir fremden Bereiche Interesse entwickeln.
4)    Nicht davon ausgehen, dass Ihr alles gleich finden müsst.  
5)    Freiräume lassen, weil sonst schnell Enge entsteht.
6)    Ehrlich sein, wenn nach Auszug der Schmetterlinge doch zu wenig Übereinstimmungen zwischen Euch übrig geblieben sind. Das kann passieren und war nie böse Absicht.