Doping: Hausdurchsuchung Sachenbacher-Stehle

Doping-Ermittlungen: Die Wohnung der deutschen Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle ist durchsucht worden.

Im Zuge der Doping-Ermittlung gegen Evi Sachenbacher-Stehle hat die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung bei der 33-Jährige Biathletin durchführen lassen.

Der Anfangsverdacht gegen die deutsche Olympionikin Evi Sachenbacher-Stehle hat sich bestätigt. Nach einer belastenden A-Probe ist nun auch die B-Probe positiv ausgefallen, wie die Biathletin selbst bekannt gab. Damit ist die 33-Jährige eindeutig des Dopings überführt.

Nun hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat die Staatsanwaltschaft München Sachenbacher-Stehles Privatwohnung sowie den Olympia-Standort durchsuchen lassen. Die Biathletin soll die verbotene Substanz Methylhexanamin mit einem Nahrungsmittelergänzungs-Präparat aufgenommen haben. Methylhexanamin sorgt für einen verstärket Fettab- und Muskelaufbau.

Dabei ist die leistungssteigernde Substanz nicht ungefährlich, sondern kann lebensgefährliche Nebenwirkungen wie Herzinfarkte und Hirnblutungen oder schwere Leberschädigungen zur Folge haben. Sachenbacher-Stehle, die ihre Nahrungsmittelergänzungs-Präparate über ihren Mentaltrainer bezogen haben will, beteuert nicht absichtlich gedopt zu haben.

In der Tat, wird Methylhexanamin in der Praxis häufig illegal in die Präparate gemischt. Die Staatsanwaltschaft will nun die bei Sachenbacher-Stehle sichergestellten Packungen mit anderen Proben aus dem Handel vergleichen.

Was denkst du, hat Evi Sachenbacher-Stehle absichtlich gedopt, oder ist sie Opfer eines miesen Komplotts geworden?