Dir en grey: History und Facts!

Diru (wie Dir en grey von ihren Fans genannt werden) spielen schon seit 1997 in der selben Besetzung. Ihre Fans sind meist weiblich. Ihre Konzerte in Japan sind regelmäßig ausverkauft.

Dir en grey begannen als typische Visual Kei-Band: Bunt, ausgefallene Kostüme und viel Make-up. Ihr Look wandelte sich nach und nach von auffällig und schrill zu schlicht und düster.

In den vergangenen Jahren änderte sich nicht nur ihr optischer Stil. Auch ihr Sound entwickelte sich hörbar. Heute lassen sich viele ihrer Songs nicht nur in die Sparte Rock sondern oberflächlich auch locker bei Nu-Metal einsortieren. Mit ihrer äußerst progressiven* Art stechen sie oft neben vergleichbaren Bands hervor.

Die Texte von Dir en grey drehen sich immer um schwarze und schwere Themen wie Schmerz, Kummer, Brutalität, Mord und Tod - und immer ohne Happy End. Die Texte schreibt Sänger Kyo, der dabei viel Platz zur eigenen Interpretation lässt.

Kyo hat eine sehr eindringliche Stimme mit einem auffallenden Klang, mit dem für japanische Sänger typischen Vibrato und mit einem hohen Wiedererkennungswert.

Kyo ist im Vergleich zu seinen Band-Kollegen recht klein. Auf der Bühne explodiert er jedoch als unaufhaltsames Energiebündel und beweist in den Augen seiner Fans wahre Größe. Eine Dir en grey-Show ist allerdings alles andere als Kindergeburtstag und schon gar nichts für zarte Gemüter: Um die emotionsgeladenen Songs zu unterstreichen zerbeißt Kyo ab und zu Blutkapseln oder kratzt sich selbst blutig.

Es gibt viele Fans, die sich ganz offen dazu bekennen, dass Dir en grey für sie eine Art Ventil ihrer eigenen schmerzhaften Erlebnisse und Gefühle sind. Gleichzeitig machen Diru in Interviews immer wieder deutlich, dass sie niemandem etwas mit ihrer Musik vorschreiben wollen. Jeder soll denken, fühlen und tun, was er mag und ist für sich und sein Leben selbst verantwortlich.

UND JETZT KOMMST DU! - Dir en grey in Deutschland: Diskutier mit!

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*Progressive Rock = Rockmusik wird mit ganz anderen Stilen, wie z.B. Jazz oder Klassik, gemixt und fällt auch oft durch krasse Rhythmuswechsel auf.

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