China wirft die Goldfarmer raus!

China wirft die Goldfarmer raus!
China wirft die Goldfarmer raus!

Nach der Erotikzensur und dem Horror-Verbot folgt nun der nächste Rechtsspruch: China verbietet ab sofort, reales Geld für virtuelle Güter zu verlangen. Damit soll das sogenannte ?Gold Farming? unterbunden werden. Der Hintergrund: Kinder und Jugendliche werden für wenig Geld von der Straße geholt und von unseriösen Auftraggebern wochenlang in Kellern eingesperrt, um unzählige Stunden nach dem virtuellen Schatz zu jagen . . .

Das sogenannte ?Gold Farming? ist gerade in China eine sehr beliebte Möglichkeit, Geld zu verdienen. Es gibt spezielle Firmen, die ganze Horden an zum Beispiel ?World of Warcraft?-Spielern bezahlen, damit sie 16 Stunden und mehr am Tag spielen, so viele Gegner wie möglich umhauen, und dadurch Gold bekommen. Die virtuelle Währung von ?WoW? wird hochgehandelt, bei Ebay zahlen die Gamer bis zu 80 Euro für 20.000 Gold. Allein dafür müsste ein normaler Spieler locker 30 Stunden in den Welten von Azeroth verbringen.

Um diese enormen Gold-Mengen anzuhäufen, haben sich regelrechte Ringe gebildet, die die Sucht von Jugendlichen ausnutzen, um auf deren gesundheitliche Kosten Profit zu machen.

Damit ist nun Schluss: Die chinesische Regierung hat ein Gesetz erlassen, dass den Verkauf virtueller Güter verbietet. Laut chinesischem Kultusministerium ?ist es weiterhin gestattet, virtuelle Währung in virtuelle Güter zu investieren, es ist hingegen nicht erlaubt, virtuelle Währung oder Güter in real existierendes Geld zu tauschen.?

Laut der Regierung der Volksrepublik seien im letzten Jahr eine Billion Yuan mit virtuellen Gütern umgesetzt worden, das entspricht ca. 103 Millionen Euro.

Laut einer Studie der University of Manchester kommen rund 85 Prozent der Goldfarmer aus China. ?WoW?-Entwickler Blizzard hat eine eigene Rechtsabteilung von IT-Juristen aufgebaut, um das Gold Farming zu unterbinden. Blizzard bittet seine User außerdem in regelmäßen Forenpostings, ausschließlich über das interne Auktionshaus zu handeln. Blizzards Vorstandschef Frank Pierce gibt auf Nachfrage von gamesTM zu: ?Wir tun unser bestes, aber es ist unmöglich 12 Millionen ?WoW?-Spieler zu kontrollieren.?

In Kooperation mit www.games-tm.de, dem unabhängigen Multiplattform-Fachmagazin.

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